Wirkliche Einsteiger Distributionen

  • Screenshot ?

    Bin gerade nicht daheim, bekommst Du nachher.

    CachyOS ist jetzt an der Spitze. Wenn das OS bootet bekomme ich Brechreiz. :D

    Hab die ersten Distris in meiner VM und mein Favorit ist weiterhin Mint.

    Das Mageia in meiner VM finde ich doof und ein längerfristiges Arbeiten damit möchte ich nicht. Bisher hatte ich nie Probleme mit Mint, bin jetzt bei 22.1. Jedes Update machte er problemlos, jede Anwendung die ich möchte ist drauf. Warum soll ich da wechseln?

    Als ich von Windows zu Linux kam und mir Mint in der VM angeschaut habe, habe ich von einer vertrauten Oberfläche nicht wirklich viel mitbekommen. Klar, die Oberfläche entsprach der Fenstertechnik wie bei Windows, damit war das aber auch schon alles. Deepin oder Zorin sind hier aber deutlich weiter und ich behaupte mal, dass sich Windowsumsteiger deutlich wohler fühlen.

    Mint war für mich wie Windows 10. Einstellungen sind Linux-Eigen. Ich kam aber gut damit zurecht.

    Zorin gefiel mir auch noch gut, kam gleich nach Mint. :D

    Einen Wechsel ziehe ich noch nicht in Betracht. Wenn dann z.B. Zorin.

  • Habe beide (Mageia, Solus) in einer VM mal installiert. Da kamen Fragen bei der Installation, da wusste ich nicht mal was sollen sie bedeuten. :D (sehr benutzerfreundlich)

    Solus nutzt mittlerweile den Calamares-Installer, der vielfach Standard unter Linux ist. Welche Frage/n ist/sind da unklar?

  • Deepin oder Zorin sind hier aber deutlich weiter und ich behaupte mal, dass sich Windowsumsteiger deutlich wohler fühlen.

    Das mag ja sein, dass Du das so siehst. Mich stört an Deepin das es aus China kommt und obwohl angeblich die Spyware CNZZ entfernt wurde, weiterhin Daten sammelt. Es gibt dazu bedenken, dass die an die chinesische Regierung weitergeben werden.

    Wem beim Zorin OS die Standard-Variante Core genügt, wird warscheinlich recht glücklich damit sein. Wem das nicht reicht, wird für die Pro-Edition mit über 40 € zur Kasse gebeten. Ich hab' zu Zorin hier und da gelesen, dass es auf älteren, etablierteren Distributionen basiert und nicht für fortgeschrittene Benutzer doch nicht so geeignet ist. Andere Quellen dagegen meinen, dass es für Anfänger und Windows-Umsteiger geeignet ist, da es eine vertraute Oberfläche und eine einfache Bedienung bietet.

    Wichtig ist aber so finde ich die Verbreitung eines OS, da je verbreiteter eine Distro ist, wohl auch mehr Hilfe bekommt, wenn man sie benötigt. Linux Mint ist weit verbreitet (auch hier bei uns) und hat eine große Community, eine gute Dokumentation und langjährige Erfahrung der Entwickler. Und das ist auch was zählt.

    LG,

    Matthias


    Dum Spiro Spero (Cicero)

    __________________________________________________________________________________________________________________

    Meine Systeme!

    Manjaro 25.0.3 / Windows 10 Pro auf: HP Elite 8300 MT mit Intel Core i3-3220 (3 MB Cache, 3,30 GHz), 8GB (DDR3)
    Windows 11 Pro auf HP EliteBook 840 mit Intel Core i5-6300U (3 MB Cache, 3.00 GHz), 16GB (DDR4)
    LMDE 7 auf HP EliteDesk 800 Ultra Slim mit Intel Pentium G3220 (3 MB Cache, 3.00 GHz), 8GB (DDR3)

  • Im Gegensatz zu Fedora (USA), kommt Mageia aus Frankreich.

    Fedora aus USA ist ein Mist dagegen.

    Oh mein Gott. Was für ein Quatsch ... Sorry. Nur, weil Fedora aus den USA stammt, ist es noch lange kein Mist! Wie kannst du so etzwas behaupten?

    Ich schildere meine Eindrücke. Und du titulierst das als "Wahnsinn". Ich kann das ganz klar lesen.

    Ich habe ganz klar meine Meinung geschildert. Und wenn dir das nicht passt, dann ist das Wahnsinn ?

    Nun komm mal wieder runter und fange nicht schon wieder einen Streit an! Er meint damit nur, dass du hier schon wieder aus allen Rohren feuerst ... 5 aufeinanderfolgende Antworten garniert mit deiner Abneigung gegen alles, was aus den USA stammt ... Was soll man dazu sonst sagen?

    Arch Linux (KDE Plasma)

  • Das Mageia in meiner VM finde ich doof und ein längerfristiges Arbeiten damit möchte ich nicht. Bisher hatte ich nie Probleme mit Mint, bin jetzt bei 22.1. Jedes Update machte er problemlos, jede Anwendung die ich möchte ist drauf. Warum soll ich da wechseln?

    Wenn man zufrieden ist, braucht man nicht zu wechseln. Logisch.

    Ich sehe mich an dem Punkt nicht als "nur Nutzer", sondern generell als Neugierig.

    Und daher schaue ich mir fast alles an. Und auch meine oberflchlichen Urteile revidiere ich immer mal wieder.

    Bei Mageia gibt es Live-ISOs und Install-ISOs. Die habe ich letztens das erste mal genutzt.

    Und siehe da...ich kann das ganze System schon während der Installation so einrichten, wie "ich" es haben will.

    Und dann kommt die Praxis im Alltag. Und die weitere Entwicklung, die ich beobachte.

    Und zwar in der realen Nutzung. Nicht beim Spielen in der VM.

  • Und zwar in der realen Nutzung. Nicht beim Spielen in der VM.

    Deswegen installiere ich alle Distros immer direkt auf meiner Hardware. Wenn eine Distro in einer VM läuft, muss das ja noch lange nicht bedeuten, dass sie auch auf meiner HW läuft. ;)

    Arch Linux (KDE Plasma)

  • Um im Ansatz eine sinnvolle Lösung zu finden, muss man erst einmal in Sachen OS den Einsteiger definieren. Als ich Ende 2023 nach gefühlten 50 Jahren DOS/Windows überlegt habe wohin die Reise gehen soll, da habe ich mich erst einmal durch Youtube Video informiert und geschaut welche Oberfläche gefällt mir und macht mit den Umstieg leicht.
    Ende 2023 habe ich dann Mint installiert und nach 3 Monaten alle Systeme auf Linux Mint umgestellt. Also ich dann etwas mehr in der Thematik drin war, bin ich bei Manjaro + KDE Plasma gelandet und mittlerweile bei Debian 12 + KDE Plasma auf meinem Desktop Rechner. Der Laptop läuft ausschließlich auf GuideOS, was natürlich auch dem geschuldet ist, das ich zum Team von GuideOS gehöre.

    Folgende Dinge finde ich hier wichtig!
    Ich finde nicht, dass es DIE Einsteiger Disto gibt, da jeder einen anderen Wissensstand hat, anderes Nutzerverhalten und auch andere Ansprüche hat.
    Natürlich sollte die gewählte Distro mit dem gewählten Desktop stabil laufen. Und das auf meiner Hardware!

    Was ich viel wichtiger fand war die Wahl der Applikationen, die ich unter Linux als "Ersatz" zu den Applikationen bei Windows nutzen kann. Denn für mich war wichtig, das ich für Bild-, Video- & Grafikbearbeitung keine Lösung nutzen will, die nicht nativ unter meinem System läuft. Dann kam die Frage nach dem Desktop und dann erst die Frage nach der Distro. Das ganze war ein Prozess, der ca. 6 Monate gedauert hat.

    Griaß eich der Potschgoggl 8o Stephan

    Berliner in Seefeld / Tirol - seit 2024 auf Linux unterwegs - mit Fokus auf Bild-, Grafik- & Videobearbeitung - GuideOS Core Team

    Desktop: 6-core model: Intel Core i5-8400 / Manjaro-Plasma - Laptop T490: 4-core model: Intel Core i7-8665U / GuideOS

  • Wie unterschiedlich die Meinungen sind. Ich würde persönlich eher Zorin nehmen und empfehlen. Das ist
    deutlich einfacher als Mint und noch einfacher zu handhaben für Windowsumsteiger.

    Also ich hatte nach Windows auch Zorin im Visier .

    Erhebliche Probleme hatte ich bei Zorin mit den Treibern , hatte einige einfach nicht gefunden und ich war damals nicht in der Lage Sie manuell zu installieren , was bei Linux Mint problemlos funktioniert hat.

  • Folgende Dinge finde ich hier wichtig!
    Ich finde nicht, dass es DIE Einsteiger Disto gibt, da jeder einen anderen Wissensstand hat, anderes Nutzerverhalten und auch andere Ansprüche hat.

    Das würde ich voll unterstreichen. Fragt mich ein Einsteiger/Umsteiger würde ich immer Mint (irgendwo muss man ja anfangen) nennen. In einer VM kann er dann andere Distros ausprobieren oder wenn er einen Test-PC hat und dann ggf. wechseln.

  • Oh mein Gott. Was für ein Quatsch ... Sorry. Nur, weil Fedora aus den USA stammt, ist es noch lange kein Mist! Wie kannst du so etzwas behaupten?

    Naja, wenn man es genau nimmt, liegen die Wurzeln von Debian auch in der USA. Würde dann irgendwie schwierig etwas zu benutzen, was irgendwie nicht zumindest Teilweise in der USA gemacht worden ist, mal so völlig Salopp gesagt

    MacBook Air M4 2025 mit MacOS 26.2 | Lenovo ThinkPad L14 mit EndeavourOS | Diverse Rechner mit Debian 13


    Fazit: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt 8)

  • Oh mein Gott. Was für ein Quatsch ... Sorry. Nur, weil Fedora aus den USA stammt, ist es noch lange kein Mist! Wie kannst du so etzwas behaupten?

    Das habe ich auch so nicht geschrieben. Und auch nicht gemeint.

    Wie kann ich das behaupten ? Weil es meiner Erfahrung entspricht.

    Ich habe Fedora getestet. Und Mageia ist von der Struktur, fast genau so wie Fedora. RPM eben.

    Nur eben schöner und flüssiger und besser ausgestattet. Und ausserdem nicht aus USA.

    Um das "ganz am Ende" zu erwähnen. Was für mich einen extremen Vorteil darstellt.

    Zuvor aber die Fuktion, die einfach viel besser dasteht.

    Ob das subjektiv ist, kann dan Jeder für sich feststellen. Oder auch nicht.


    Würde dann irgendwie schwierig etwas zu benutzen, was irgendwie nicht zumindest Teilweise in der USA gemacht worden ist, mal so völlig Salopp gesagt

    Stimmt. Manches ist schwierig. Und das ist gut so.

    Entscheidend ist, wo die Chefs ihren Sitz haben, ob die Hintertüren der USA greifen, oder nicht.

    Das ist bei Debian meines Wissens nicht der Fall. Die verantwortlichen Entwickler sind weltweit verteilt.

    Aber wenn du möchtest, kannst du das gerne recherchieren. Ich wäre neugierig auf neue Erkenntnisse.

    Edited once, last by DenalB: Ein Beitrag von Linuxtester mit diesem Beitrag zusammengefügt. (June 25, 2025 at 4:25 PM).

  • Ich finde,

    JEDE Distro, die einen für Windows-ANWENDER einfachen Installer hat und das System zum Laufen kriegt und stabil bleibt, ist geeignet, den Umstieg einzuleiten.

    Ich denke sowieso, dass die Erstinstallation eines "neuen" Systems (zB Linux) noch lange nicht "Umstieg" bedeutet .. das ist ein Prozess über Tage, Wochen oder gar Monate, nach dem jemand vielleicht sagt: "Ich bin umgestiegen".

  • Also ich hatte nach Windows auch Zorin im Visier .

    Erhebliche Probleme hatte ich bei Zorin mit den Treibern , hatte einige einfach nicht gefunden und ich war damals nicht in der Lage Sie manuell zu installieren , was bei Linux Mint problemlos funktioniert hat.

    Welche Treiber waren das denn ? Gerade Zorin bringt schon reichlich Treiber mit und ist mit der Standardhardware sehr kompatibel.

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • JEDE Distro, die einen für Windows-ANWENDER einfachen Installer hat und das System zum Laufen kriegt und stabil bleibt, ist geeignet, den Umstieg einzuleiten.

    Denke ich auch. Hab anfänglich ein Dual-Boot eingerichtet, um an die Daten noch heranzukommen. Hab es sehr selten genutzt. Hab nur noch mit Mint gearbeitet. Die Umstellung auf die neuen Programme dauerte ca. 2 Wochen. Seither nutze ich nur noch Mint. Seit mein PC vor ca. 2 Monaten seinen Geist aufgab, hab ich nur noch Mint drauf.

  • Ich finde,

    JEDE Distro, die einen für Windows-ANWENDER einfachen Installer hat und das System zum Laufen kriegt und stabil bleibt, ist geeignet, den Umstieg einzuleiten..

    Dazu braucht es deutlich mehr, als einen einfachen Installer und einen stabilen System.

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Finde ich nicht. S.Kellie hat es sehr gut beschrieben. Was für Nutzer zählt ist Bedienerfreundlichkeit anstatt Freaktum.

    Bedienerfreunlichkeit ist auch okay, aber das ist auch ein grosser Begriff, der in vielen Distros fehlt.

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

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