Wirkliche Einsteiger Distributionen

  • Moin!

    Ich bin gerade über folgenden Artikel gestossen: https://linux-bibel.at/index.php/2023…er-einfuehrung/

    Interessant fand ich die Bewertung über Linux Mint und das man da eher wegen genannten Probleme von abraten würde und
    Namen wie "Solus oder "Mageia" nennt. Die letzten Beiden kenne ich selbst gar nicht.
    Mich interessiert einmal eure Einstellung zu den Dingen. Ist Solus und Mageia wirklich einsteigerfreundlicher ? Die Unterstützung der genannten beiden Distributionen scheinen ausserhalb ihrer Repos nicht vorhanden zu sein, im Gegensatz zu Debian/Ubuntu, wie mir scheint.

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Habe Solus und Mageia im Langzeittest laufen. Mageia seit beginn Version 8 (jetzt 9).

    Normal sollte jetzt schon Version 10 in Sicht sein. Ich lese davon aber noch nichts.

    Ich habe Mageia zuerst mit der Live-ISO und Xfce installiert und Cinnamon aus deren Repository nachinstalliert.

    Zwei Mageia 8 hatte ich laufen, die ich dann erfolgreich Upgraden konnte auf Version 9.

    Und ich bin extrem positiv überrascht von Mageia.

    Um Flatpak nachzurüsten, habe ich einfach Flatpak aus dem Paketmanager und "Discover" installiert.

    Mit Discover kann ich dann Flatpak per GUI nutzen.


    Solus Mate habe ich ebenso seit längerer Zeit im Langzeittest laufen. Zu Beginn war es Version 4.3 Jetzt kommt die Tage 4.8

    Ich muss sagen es läuft sehr stabil und ohne jegliche Probleme. Jedoch ist die Softwareauswahl sehr sparsam.

    Ich warte auf Verbesserungen, um Flatpak und Discover installieren zu können.

    Edited once, last by Linuxtester (June 20, 2025 at 4:25 PM).

  • Moin!

    Ich bin gerade über folgenden Artikel gestossen: https://linux-bibel.at/index.php/2023…er-einfuehrung/

    Interessant fand ich die Bewertung über Linux Mint und das man da eher wegen genannten Probleme von abraten würde und
    Namen wie "Solus oder "Mageia" nennt. Die letzten Beiden kenne ich selbst gar nicht.
    Mich interessiert einmal eure Einstellung zu den Dingen. Ist Solus und Mageia wirklich einsteigerfreundlicher ? Die Unterstützung der genannten beiden Distributionen scheinen ausserhalb ihrer Repos nicht vorhanden zu sein, im Gegensatz zu Debian/Ubuntu, wie mir scheint.

    Moin,

    also die auf der Seite genannten Probleme hatte ich bis jetzt noch nicht.
    Ich habe Mint (Ubuntu Version) seit paar Jahren im täglichen Einsatz. Beruflich nutze ich das Mint als Host OS und in VmWare Workstation andere Betriebssysteme.
    Ein Kumpel von mir verwendet noch länger das LMDE und hat hier ebenfalls keine Probleme.

    Für einen Windoof umsteiger ist Mint sehr gut geeignet. Es sind viele Ähnlichkeiten vorhanden. Ich habe damals als erstes Ubuntu benutzt und bin danach auf Mint gewechselt. Ich würde mittlerweile gerne mal Debian ausprobieren, aber das Mint läuft so schön ohne zicken, dass ich mich dazu noch nicht durchringen konnte.

    Beim Mint hat man schon sehr viele GUI Interfaces vorbereitet, die du bei anderen Distros nativ nur über das Terminal machen kannst.

    Die Entscheidung bei dem alten GTK zu bleiben und alles zu Forken wurde zum Glück zurückgezogen.

  • Der Begriff "einsteiger-freundlich" ist meiner Meinung nach relativ. Es kommt auf den Menschen an, der auf Empfehlung oder von sich aus wechseln möchte und/oder erst mal eine Linux-Distribution einfach ausprobieren möchte.

    "Jedem Tierchen sein Pläsierchen." Es gibt nun mal nicht "die" Distribution für alle ... :)

    terra PC-Micro 6000C GREENLINE von Wortmann AG mit Intel Core i5-1334U / Intel Iris Xe Graphics / SODIMM Samsung M425R2GA3PB0-CWM 2 x 16 GB = 32 GB / WD Red SN700 NVMe SSD 2 x 500 GB = 1 TB / Mainboard Clevo R100AU mit UEFI von insyde Software an LG 27U59 4k Ultra-HD, 27",16:9 / Das Keyboard 6 Pro Kabel / ergoleben VM Maus kabellos - rechts - groß / brother MFC-L2710DN / Fritz!Box 6490 Cable via LAN, 250 MBit Down / 25 MBit Up, Vodafone Kabel Deutschland

  • Der Artikel in der Linux-Bibel macht überhaupt kein guten Eindruck. Sieht eher danach aus, als wollte man einfach Mageia pushen.

    Die Probleme mit den Abhängigkeiten in Linux Mint werden nicht im Detail beschrieben, es gibt nicht mal ein Beispiel.

    Linux Mint wird von extrem vielen vertrauenswürdigen Quellen als Linux-Einsteiger Distro empfohlen. Da würde ich auf diese "Gegenstimme" nicht viel geben. Von Mageia habe ich auch noch nichts gehört.

    Klar hat jeder zu den Distros eine andere Meinung, aber jemanden Mint als Windows-Umsteiger zu empfehlen, ist sicher nicht falsch. Ich war zumindest sehr begeistert :)

    CPU: AMD Ryzen 7 9800X3D, GPU: AMD Radeon 7900 XT
    CachyOS (KDE-Plasma)

  • Ich kann das nur aus meiner eigenen Sicht beim Umstieg beschreiben.

    Der Wille war schon lange da. Aber alle meine Tests endeten aufgrund fehlenden Wissens beim kleinsten Problem. Immer wieder kam dann der Rückschritt zu Windows.

    Ich denke, es ist wichtig, eine Distro zu finden, die tatsächlich weitestgehend problemlos funktioniert, um als allererstes VERTRAUEN aufzubauen. Ich als User muss Vertrauen in das System bekommen, dass es läuft, dass es auch morgen noch läuft und nächsten Monat. Dann bauen sich Ängste ab und man kann langsam anfangen, das Neue zu erkunden.

    Genauso lief es dann bei uns. Erst auf einem ausgemusterten, alten Rechner. Wochenlanges Testen. Dann mutig auf meinem Hauptrechner. Es lief alles. Dadurch entwickelte sich dann Vertrauen bei meiner Frau in Linux und sie entwickelte nach anfänglicher heftiger Ablehnung plötzlich sogar Interesse an einem Wechsel. Und auch auf ihrem Rechner läuft jetzt Mint ohne Probleme.

    Mint war bei uns die Distro, die es schaffte, Vertrauen in ein Linux basiertes Betriebssystem zu entwickeln. Was daraus noch wird ... wer weiss ;)

  • Als Windows-Umsteiger bin ich den Empfehlungen zu Mint gefolgt. Habe mir dann etliche Distros als VM installiert (zum testen). Ich würde immer noch Mint nehmen. Probleme hatte ich damit nie, sie waren eher im Linux begründet. Auch schaue ich auf Distrowatch.

  • Linux Mint wird von extrem vielen vertrauenswürdigen Quellen als Linux-Einsteiger Distro empfohlen. Da würde ich auf diese "Gegenstimme" nicht viel geben. Von Mageia habe ich auch noch nichts gehört.

    Na ja...Mint hat "den Vorteil", das es überall bekannt ist und auf eine breiten Debian-Basis fusst.

    Mageia ist leider in D fast unbekannt. Schade eigentlich. Aber ein toller Geheimtip.

    Ich überlege, wenn Mageia 10 kommt, es mal eine Periode als Daily-Driver zu nutzen.

    Im Gegensatz zu Fedora (USA), kommt Mageia aus Frankreich.


    Ich kann das nur aus meiner eigenen Sicht beim Umstieg beschreiben.

    Der Wille war schon lange da. Aber alle meine Tests endeten aufgrund fehlenden Wissens beim kleinsten Problem. Immer wieder kam dann der Rückschritt zu Windows.

    Ich denke, es ist wichtig, eine Distro zu finden, die tatsächlich weitestgehend problemlos funktioniert, um als allererstes VERTRAUEN aufzubauen. Ich als User muss Vertrauen in das System bekommen, dass es läuft, dass es auch morgen noch läuft und nächsten Monat. Dann bauen sich Ängste ab und man kann langsam anfangen, das Neue zu erkunden.

    Genauso lief es dann bei uns. Erst auf einem ausgemusterten, alten Rechner. Wochenlanges Testen. Dann mutig auf meinem Hauptrechner. Es lief alles. Dadurch entwickelte sich dann Vertrauen bei meiner Frau in Linux und sie entwickelte nach anfänglicher heftiger Ablehnung plötzlich sogar Interesse an einem Wechsel. Und auch auf ihrem Rechner läuft jetzt Mint ohne Probleme.

    Mint war bei uns die Distro, die es schaffte, Vertrauen in ein Linux basiertes Betriebssystem zu entwickeln. Was daraus noch wird ... wer weiss ;)

    So sehe ich das auch und es war bei mir vor 12 Jahren auch so.

    Edited once, last by DenalB: Ein Beitrag von Linuxtester mit diesem Beitrag zusammengefügt. (June 25, 2025 at 9:23 AM).

  • Also ich kann das Linux Mint "Bashing" auch nicht nachvollziehen. Ich hab bis dato so auf ca. 12 Rechnern das installiert und Probleme mit der Installation von Mint hatte ich noch nie. Da gab es eher das Problem von TPM und Secure Boot, aber das zähle ich nicht zur Installation selber.

    So und wenn ich mir die Installation von Mageia anschaue, dann frage ich mich ernsthaft, was daran nutzerfreundlicher für Einsteiger sein soll? Ich würde sogar eher sagen, sie ist nicht freundlicher für Einsteiger.

    1. Was soll der Splash Screen für Grub? Totaler Unnütz für Einsteiger, ist natürlich cool für Menschen, die damit was anfangen können.

    2. Abfrage von Eth? Jetzt nicht ernsthaft? Das macht nur Sinn bei WLAN Verbindungen.

    3. Deinstallation von nicht genutzten Hardwarekomponenten? Gut, kenne mich jetzt nicht so gut mit Mageia aus, aber was ist wenn man das ankreuzt und dann später die Hardware wechselt? Was ist dann zu tun, insbesondere wenn man nur die Festplatte in einenem neuen System tauscht? Unter Mint kein Problem. Das man damit das System verkleinert ist klar, stellt sich nur die Frage, zu welchem Preis?

    4. Das Tastaturlayout ist auch veraltet. Warum gibt es nicht die Möglichkeit das zu testen? Es gibt nur 2 deutsche Tastatureinstellungen, was mir auch ein bißchen wenig vorkommt.

    5. Administrator Passwort. Warum wird hier nicht der Username, der dafür zuständig ist eingeblendet? Gut in seiner Dokumenation erwähnt er es.

    6. Warum gibt es einen weiteren Dialog mit den Repositories? Das hätte man aich in einem anderen Dialogschritt einblenden können.

  • Habe beide (Mageia, Solus) in einer VM mal installiert. Da kamen Fragen bei der Installation, da wusste ich nicht mal was sollen sie bedeuten. :D (sehr benutzerfreundlich)

    Ich denke distrowatch.com bleibt da eine gute Anlaufadresse. Mint bleibt mein Favorit!

  • Mageia ist ein Stiefkind von Mandrake/Mandriva nach dessen Ende sich die Community in mehrere Lager gespalten hatte (Open Mandriva/Rosa Linux/Mageia) wobei sich bereits im Vorfeld PCLinuxOS abgespalten hatte. Diese haben um die 2000er Jahre wirklich als Einsteigerfreundlich gegolten da sie eine z.T. bessere Hardwareunterstützung hatten. Meiner Meinung nach sind diese Distributionen aber kaum weiter gekommen seit die dahinterstehende französischen Firma die Entwicklung eingestellt hatte. Zu Solus bin ich der Meinung das es eher an Firmen gerichtet ist, was sich auch in der begrenzten Softwareauswahl bemerkbar macht.. obwohl es eine sehr schone Distribution ist. Für Linux Anfänger können diese Distributionen Linux Mint nicht mehr das Wasser reichen.

    Ist übrigens meine persönliche Meinung.

  • Als Windows-Umsteiger bin ich den Empfehlungen zu Mint gefolgt. Habe mir dann etliche Distros als VM installiert (zum testen). Ich würde immer noch Mint nehmen. Probleme hatte ich damit nie, sie waren eher im Linux begründet. Auch schaue ich auf Distrowatch.

    Wie unterschiedlich die Meinungen sind. Ich würde persönlich eher Zorin nehmen und empfehlen. Das ist
    deutlich einfacher als Mint und noch einfacher zu handhaben für Windowsumsteiger.

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Also von Mandrake/Mandriva hab' ich gehört, Mageia ist für mich "neu", aber man kann ja nicht alle Distros kennen. Hab' mich mal darüber schlau gemacht. Genauso über Solus.

    Nun Mageia bietet wohl eine solide Grundausstattung mit Browser, Bildbearbeitung, Musik- und Videoplayern, Office- und Developer-Tools. Die Auswahl an vorinstallierter Software ist Mageia soll relativ gut sein für Linux-Neulinge. Die grafische Oberfläche für Tools wie den Paketmanager DNF soll wohl Leuten die von Windows kommen, die Arbeit mit dem Betriebssystem erleichtern.

    Solus OS soll wohl ebenfalls einfach zu installieren und zu nutzen sein, bietet aber weniger Konfigurationsmöglichkeiten im Vergleich zu Linux Mint. Zudem ist Linux Mint aufgrund seiner Vielfalt an Desktop-Umgebungen und der großen Community die beserre Wahl für Einsteiger als Solus.

    Die Stärken von Linux Mint sind benutzerfreundlichkeit und wird oft für Windows-User empfohlen, da es eine vertraute Benutzererfahrung bietet, was ich, da es meine Einsteigerdisto war bestätigen kann. Die Macher der Distro legen Wert auf Stabilität, Benutzerfreundlichkeit und eine umfangreiche Vorinstallation, darunter Multimedia-Codecs, Alltagsanwendungen und Systemwerkzeuge.

    War bei mir Mint 21.2 die Einstiegsdistro, verwende mittlerweile aber LMDE, da ich bei der Installation von Mint 22 Probleme hatte. Meiner Meinung nach läuft LMDE stabieler als die Ubuntoversion. Vom Aussehen und von der Bedienung her sehe ich aber keinen Unterschied.

    Ich werde aber mal auf meinen Testrechner mal Mageia und Solus installieren um mir ein wirkliches Bild zu verschaffen.

    LG,

    Matthias


    Dum Spiro Spero (Cicero)

    __________________________________________________________________________________________________________________

    Meine Systeme!

    Manjaro 25.0.3 / Windows 10 Pro auf: HP Elite 8300 MT mit Intel Core i3-3220 (3 MB Cache, 3,30 GHz), 8GB (DDR3)
    Windows 11 Pro auf HP EliteBook 840 mit Intel Core i5-6300U (3 MB Cache, 3.00 GHz), 16GB (DDR4)
    LMDE 7 auf HP EliteDesk 800 Ultra Slim mit Intel Pentium G3220 (3 MB Cache, 3.00 GHz), 8GB (DDR3)

  • Die Stärken von Linux Mint sind benutzerfreundlichkeit und wird oft für Windows-User empfohlen, da es eine vertraute Benutzererfahrung bietet, was ich, da es meine Einsteigerdisto war bestätigen kann. Die Macher der Distro legen Wert auf Stabilität, Benutzerfreundlichkeit und eine umfangreiche Vorinstallation, darunter Multimedia-Codecs, Alltagsanwendungen und Systemwerkzeuge.

    Als ich von Windows zu Linux kam und mir Mint in der VM angeschaut habe, habe ich von einer vertrauten Oberfläche nicht wirklich viel mitbekommen. Klar, die Oberfläche entsprach der Fenstertechnik wie bei Windows, damit war das aber auch schon alles. Deepin oder Zorin sind hier aber deutlich weiter und ich behaupte mal, dass sich Windowsumsteiger deutlich wohler fühlen.

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Habe beide (Mageia, Solus) in einer VM mal installiert. Da kamen Fragen bei der Installation, da wusste ich nicht mal was sollen sie bedeuten. :D (sehr benutzerfreundlich)

    Ich denke distrowatch.com bleibt da eine gute Anlaufadresse. Mint bleibt mein Favorit!

    Screenshot ?


    Ich denke distrowatch.com bleibt da eine gute Anlaufadresse. Mint bleibt mein Favorit!

    Deren Klickliste, sagt gar nichts aus.

    Mint ist klar am verbreitesten. Und Jeder in der Mint Community kennt es und kann damit um...

    Ein Hauptproblem bei Wechslern, ist die Angst, vor dem Anderen.

    Wenn du Mageia in der VM laufen hast, dann daddel da mal längerfristiger dran rum.

    Mageia hat einen tollen Willkommensbildschirm, der selbst Nichtdenker in die Richtung bringt.

    Ausserdem kannst du im Paketmanager viele verschiedene Desktopumgebungen nachinstallieren.

    Alles per klicki Klicki (GUI).

    Und wenn du Fragen zu Mageia hast, dann kannst du dich an mich wenden.


    Mageia ist ein Stiefkind von Mandrake/Mandriva nach dessen Ende sich die Community in mehrere Lager gespalten hatte (Open Mandriva/Rosa Linux/Mageia) wobei sich bereits im Vorfeld PCLinuxOS abgespalten hatte. Diese haben um die 2000er Jahre wirklich als Einsteigerfreundlich gegolten da sie eine z.T. bessere Hardwareunterstützung hatten. Meiner Meinung nach sind diese Distributionen aber kaum weiter gekommen seit die dahinterstehende französischen Firma die Entwicklung eingestellt hatte. Zu Solus bin ich der Meinung das es eher an Firmen gerichtet ist, was sich auch in der begrenzten Softwareauswahl bemerkbar macht.. obwohl es eine sehr schone Distribution ist. Für Linux Anfänger können diese Distributionen Linux Mint nicht mehr das Wasser reichen.

    Ist übrigens meine persönliche Meinung.

    Deine Meinung resultiert wohl daraus das du das aktuelle Mageia nicht kennst (Wie fast Alle).

    OpenMandriva ist echt langweilig und flach.

    Mageia ist dagegen eine ganz andere Welt (Qualitativ).

    Aber was red ich gegen Windmühlen... Fedora aus USA ist ein Mist dagegen.


    Wie unterschiedlich die Meinungen sind. Ich würde persönlich eher Zorin nehmen und empfehlen. Das ist
    deutlich einfacher als Mint und noch einfacher zu handhaben für Windowsumsteiger.

    Natürlich liegt der Fokus immer auf dem Bekannten.

    Die meisten Menschen, haben Angst vor dem Unbekannten. Ich teste fast Alles. Und pflege meine Vorurteile erst hinterher.


    Deepin oder Zorin sind hier aber deutlich weiter und ich behaupte mal, dass sich Windowsumsteiger deutlich wohler fühlen.

    Für den Moment, vielleicht.

    Aber dann arbeitet man sich in ein Linux rein, was Desktoptechnisch keine große Nutzerbasis hat.

    Und ich meine, das es einen typischen Linux-Lernprozess behindert.

    Edited once, last by DenalB: 4 Beiträge von Linuxtester mit diesem Beitrag zusammengefügt. (June 25, 2025 at 2:20 PM).

  • Zu dem Thema zwei Erfahrungsberichte.

    Zum ersten die Tante meiner Frau. Die Dame wird dieses Jahr 75, nutzt ihr Laptop für Videochats und Browsergames über die Platform Facebook, (ich werde der alten Dame Ihren Spass nicht verderben), Youtube und diverse Livestreams im Browser. Unter Win 10 konnte ich am Mittwoch nachmittag fast die Uhr stellen, Support über Teamviewer weil irgend etwas an dem Läppi nicht funktioniert hat und 16:00 Uhr der Videochat mit meiner Schwiegermama anstand. Seit ca. 2,5 - 3 Jahren Zorin OS 16, ich langweile mich am Mittwoch nachmitteg. Im September kriege ich den PC wieder in die Finger dann erfolgt ein Upgrade auf SSD und mehr Ram sowie Zorin 17 ev. 18 falls bereits verfügbar.


    Zweitens mein Kumpel, bei ihm stehen ein Laptop, nicht Win 11 fähig und sein Desktop, falls ich den nicht zu Win 11 "überreden" kann ( die Installation bricht immer wieder ab ).

    Aktuell hat er von mir eine Multiboot HDD mit: Mint, Zorin 17 und Debian 12 Lxqt die er über USB booten kann.

    Was hat er bei genauer Betrachtung: 1x Debian direkt und 2x Debian mit Umweg Ubuntu mit unterschiedlichen DE.

    Seine Wahl liegt bei Zorin, es sagt Ihm am meisten zu, er findet die Bedienung besser als die anderen.

    Ich will und werde hier keine Lanze für Zorin brechen sondern nur meine persönlichen Erfahrungen mit Um / Einsteigern schildern.


    Edit: nebenbei läuft ein Download Mageia 9 , die Berichte hier haben mich neugierig gemacht;) habt Dank dafür

    GuideOS - HP Elitebook 840 G4, Intel Core I5vPro, 16 GB Ram, NVME M2 512 GB , HDD 500 GB

    LMDE7 - HP Elitebook 840 G4, Intel Core I5vPro, 16 GB Ram, SSD 256 GB

    GuideOS - Lenovo ThinkPad X220 Intel I5, 8 GB Ram, SSD 256 GB

  • Ich schildere meine Eindrücke. Und du titulierst das als "Wahnsinn". Ich kann das ganz klar lesen.

    Ich habe ganz klar meine Meinung geschildert. Und wenn dir das nicht passt, dann ist das Wahnsinn ?

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