Fedora 42 KDE - Erfahrungen, Meinungen

  • Für mich ist es recht normal ein paar Stunden oder Tage mit der Einrichtung eines Linux System beschäftigt zu sein. Bis alle nötigen Tools, Backups, Scripte und das Look & Feel der GUI angepasst ist, dauert es etwas. Ja Fedora hat gewissen Hürden, besonders wenn es in Richtung SELinux und Sicherheitsregeln geht, man lernt jedoch was dazu und versteht neue Konzepte.

    Für mich passt es bislang recht gut und ich bin sehr zufrieden mit Fedora 42 KDE. Manjaro nutze ich als privaten Daily Driver und bin mit der Distro auch sehr zufrieden (es könnte aber endlich mal das KDE Update 6.4 kommen). Naja, irgendwas ist immer! :S

    Schönen Start ins Wochenende wünsche ich euch allen!

  • Viele Leute haben aber Software installiert, die sie nicht einsetzen. Ich denke, das ist gemeint.

    das meine ich und selbst das ubuntuusers forum hat auf einer ihrer wikiseiten gesagtfremdquellen potenzielles risiko je mehr pakete man hat.

    ich hab nur die pakete ie ich brauche , mache das wie mein onkel, wiegesagt kann jeder machen wie er will aber ich machs so wie eben gesagt

    Immer schön Cremig bleiben!:)

  • Viele Leute haben aber Software installiert, die sie nicht einsetzen. Ich denke, das ist gemeint.

    Na hat man das nicht immer wenn man eine fertige Distribution installiert?

    Die sind doch voll mit Software, wo die Leute nicht nehmen.

    Wenn schon dann Mininstallation und nur drauf, was man wirklich braucht. Das macht das Ganze auch schneller. ;)

  • Naja, bei Fedora in der Workstation Version kommt in der Installation schon sehr wenig an Zusatz Software mit. Da liefert die KDE Version schon mehr Software.

    Wer seine Fedora Installation aber mehr anpassen möchte, kann aber auch den Netinstaller nehmen unter Alternativen Downloads bei Fedora.

    Das ist der Link

    Fedora Alternative Downloads

    MacBook Air M4 2025 mit MacOS 26.2 | Lenovo ThinkPad L14 mit EndeavourOS | Diverse Rechner mit Debian 13


    Fazit: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt 8)

  • ich hab nur mit einem flatpak probleme die spotify app stürzt ab noch kein fix vorhandenliegt an flatpak

    Ich hatte jetzt 3 Tage lang openSUSE Tumbleweed genutzt. Spotify habe ich dort als Flatpak installiert und hatte keine Probleme. Keinerlei Abstürze oder komisches Verhalten. Entweder wurde das Problem behoben oder es liegt an Fedora.

  • Ich hatte jetzt 3 Tage lang openSUSE Tumbleweed genutzt. Spotify habe ich dort als Flatpak installiert und hatte keine Probleme. Keinerlei Abstürze oder komisches Verhalten. Entweder wurde das Problem behoben oder es liegt an Fedora.

    ich hab auf der flatpak seite denen eine email an den flatpak support der extra für fehler ist da gelassen hoffe die beheben das

    Immer schön Cremig bleiben!:)

  • Ich nutze seit ein paar Tagen Fedora KDE und werde auch mal meine Erfahrungen damit teilen. Dazu gesagt: Ich war davor eigentlich Gnome Nutzer und ein kleiner KDE-Hasser, so kann man das schon bezeichnen, ich hatte aber noch hapotsächlich mit KDE 5 getestet und jetzt mit Fedora Version 6 probiert. Und ich komme mit der viel besser klar. Ich habe ein anderes Menü eingestellt weil ich den Standard scheuslich finde, aber sonst passt mir der Desktop gut und tut das was ich will. Discover funktioniert auch deutlich besser als Gnome Software das ich als openSUSE-Nutzer zu hassen gelernt habe. Ich hatte zwar eigenrlich vor wenn MX Linux 25 mit Debian 13 rauskommt wieder zu wechseln, aber ich bin aktuell so zufrieden mit Fedora KDE, dass ich wohl erstmal hier bleiben werde. Mit Gnome bin ich mit Fedora nie warm geworden, also kann ich als Tipp mitgeben probiert bei Fedora wirklich mal den KDE Spin und die anderen (XFCE, Cinnamon, Mate usw.) aus falls euch Gnome nicht so gefällt.

  • Ich hatte bei meinem letzten Versuch mit Fedora 42 eine Anleitung gefunden, wie man manuell partitioniert und Subvolumes erstellt, um dann mit Snapper arbeiten zu können.

    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Genau dieses Video habe ich mir nochmals zur Brust genommen und mich bei der aktuellen Installation von Fedora 42 daran gehalten. Die Anleitung gibt es auch in Form einer Webseite.

    How to Install Fedora 42 with Snapshot and Rollback Support
    Install Fedora 42 with Btrfs snapshot and rollback support. Learn how to set up automatic snapshots for safer system updates.
    sysguides.com

    Nach dieser Anleitung bin ich vorgegangen. Habe sie aber ein klein wenig für mich angepasst. So lasse ich z. B. nur Snapshots von root erstellen. home sichere ich selbst.

    Bei mir werden stündliche Snapshots erstellt. Außerdem werden automatisch vor und nach jeder Paketinstallation oder Upgrade über DNF Snapshots erstellt. Das sieht aktuell bei mir in Btrfs Assistant so aus.

    Es gibt bei mir in Grub nun auch einen Menüpunkt, über den ich in einen alten Snapshot booten kann.

    Die Wiederherstellung von Snapshots funktioniert auch. Sie klappt sogar, wenn ein neuerer Kernel installiert wurde. Dieser wird durch die Wiederherstellung entfernt.

    Wichtig ist aber, dass die Partitionierung bei der Installation manuell vorgenommen werden muss!
    Fedora erstellt bei der Installation mindestens 3 Partitionen, EFI, BOOT und dann BTRFS. In der BOOT-Partition landen normalerweise die Kernel. Stellt man dann einen Snapshot wieder her, wird die BOOT-Partition nicht wiederhergestellt, was dazu führt, dass der Kernel zwar weiterhin als installiert angezeigt wird, man aber in diesen nicht mehr booten kann.
    Deswegen dürfen nur 2 Partitionen erstellt werden, EFI und BTRFS. Jetzt wird der Kernel mit in der BTRFS-Partition abgelegt und bei Wiederherstellung eines Snapshots wird der Kernel ebenfalls mit berücksichtigt.
    Das steht aber auch alles in der Anleitung. In der BTRFS-Partition müssen dann die Subvolumes angelegt werden.

    Insgesamt nutze ich diese Subvolumes:

    Code
    NAME         MOUNT POINT
       root         /
       home         /home
       opt          /opt
       cache        /var/cache
       sddm         /var/lib/sddm           * KDE-Plasma only
       libvirt      /var/lib/libvirt
       log          /var/log
       spool        /var/spool
       tmp          /var/tmp

    Getestet habe ich diese Anleitung auch in der aktuellen Beta von Fedora 43 KDE. Hier funktionieren Snapshots auch wunderbar.

    Bisher konnte ich keine Nachteile erkennen. Fedora 42 KDE läuft und Snapshots werden erstellt.

  • Genau dieses Video habe ich mir nochmals zur Brust genommen und mich bei der aktuellen Installation von Fedora 42 daran gehalten. Die Anleitung gibt es auch in Form einer Webseite.

    https://sysguides.com/install-fedora…ollback-support

    Nach dieser Anleitung bin ich vorgegangen. Habe sie aber ein klein wenig für mich angepasst. So lasse ich z. B. nur Snapshots von root erstellen. home sichere ich selbst.

    Zur Erinnerung: Das war vor 2 Monaten schon mal ein Thema. Ich hatte einen Beitrag geschrieben, wie man bootbare Snapshots, Rollbacks mit snapper und btrfs-grub nachträglich auf einer Fedora Workstation 42 von einer Live-CD einrichten kann:

    joka63
    July 26, 2025 at 6:22 PM

    Dass nur 2 Partionen erstellt werden dürfen, halte ich für falsch. Standardmäßig werden 3 Kernel-Versionen und ein Rescue-Kernel vorgehalten. Die GRUB-Konfiguration liegt ja auch auf /boot, das Boot-Menü ist also auch nach einem Rollback konsistent. Rollback wäre nur ein Problem, wenn man einen Monate alten Snapshot wiederherstellen wollte.

    Die Installation mit 2 Partitionen EFI und BTRFS hat ihre Vorteile, aber auch Nachteile:

    • mit Systemverschlüsselung versperrt man sich Passwort-loses Booten mit TPM2 oder FIDO-Keys
    • GRUB2 unterstützt meines Wissens nur das schwächere Hashverfahren PBKDF2, so dass man eine schwächere Verschlüsselung in Kauf nehmen muss. Es soll aber schon GRUB-Varianten mit Argon2i-Unterstützung geben.

    Wie so oft mit Linux, hat man die Qual der Wahl.

    Zotac ZBox ID91: Zorin OS 18 (GNOME) und NixOS 26.05 (GNOME)
    Geekom Mini IT11: Fedora 44 Silverblue (GNOME)
    Macbook Pro 2015: NixOS 26.05 (GNOME)

  • Dass nur 2 Partionen erstellt werden dürfen, halte ich für falsch.

    Einfach das Video schauen. Das erklärt eigentlich alles. 😉

    Standardmäßig werden 3 Kernel-Versionen und ein Rescue-Kernel vorgehalten.

    Das ist auch weiterhin so.

    Die GRUB-Konfiguration liegt ja auch auf /boot, das Boot-Menü ist also auch nach einem Rollback konsistent.

    Ich habe den Restore eines Snapshots nach der Installation eines Kernels mit 3 Partitionen und Snapper getestet. Der Snapshot wurde vor der Installation des Kernels erstellt. Nach dem Restore war der neue Kernel weiterhin in Grub aufgeführt, obwohl er nicht mehr installiert war. Die eigentlichen Dateien des Kernels waren aber weiterhin in /Boot zu finden. Die Auswahl dieses Kernels in Grub lief jedoch in den Rescue Mode. Das System ließ sich mit diesem Eintrag nicht booten. Ich habe es auch nicht geschafft, diesen obsoleten Eintrag aus Grub entfernt zu bekommen, obwohl ich auch die Dateien aus /Boot gelöscht habe.

    Selbes Vorgehen mit 2 Partitionen funktionierte ohne Probleme. Der Kernel war nach dem Restore auch nicht mehr in Grub aufgeführt.

    Für mich passt also aktuell alles.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!