Fedora 42 KDE - Erfahrungen, Meinungen

  • Hallo zusammen,
    ich nutze Fedora 42 KDE jetzt ein paar Wochen auf meinem Arbeitslaptop. Ich finde die Distro sehr gut! Sie ist ein toller Kompromiss zwischen aktuellen Inhalten und Stabilität. Würde ich Fedora Anfängern empfehlen? Ich glaub ja!

    Was ist eure Meinung / Erfahrung mit Fedora?

  • Meine letzte Erfahrung mit Fedora 42 ...

    DenalB
    June 15, 2025 at 7:47 PM
  • ich hab fedora kde auf meinem zweit desktop laufen, und hab bisher keine probleme. alles läuft wie es soll. finde es performt auch besser als mein kubuntu auf den hauptsystemen

    fedora kde wüde ich als alternative zu *buntu distros wärmstens empfehlen das die grundbefehle wie updates im terminal nur minimal anders sind und leicht zu erlernen

    Immer schön Cremig bleiben!:)

  • Fedora KDE ist seit einigen Zeit meine Lieblings-Distribution und hat nach einigem Wechseln mit Linux Mint gewonnen...

    Viele Grüße

    Hans-Peter

    Mein Blog

    "Ich bin froh einer dieser Menschen zu sein der problemlos Musik hören kann ohne dabei joggen zu müssen."

  • DenalB Den Ventoy Bootstick verwende ich nicht. Ich hab auch keine drölf Distros auf dem Rechner :saint:
    Aber ja, sowas ist dann technisch ärgerlich. In Summe find ich Fedora 42 sehr gut gelungen und kann das Video nicht nachvollziehen. Und der YTer des Videobeitrags ist ansonsten wirklich gut :)

    Aber naja, Meinung ist Meinung und Erfahrung macht jeder seine eigene. Für mich: Ich finds gut, es läuft, es schnurrt 8)

  • Vielleicht liegt die Sache mit dem Ventoy-Stick auch an Ventoy, ich hatte schon mehrere Isos, die mit Ventoy nicht gestartet sind, auf einem separaten Stick schon... ich mein' ja bloß...;)

    Viele Grüße

    Hans-Peter

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  • ich nutze Fedora 42 KDE jetzt ein paar Wochen auf meinem Arbeitslaptop. Ich finde die Distro sehr gut! Sie ist ein toller Kompromiss zwischen aktuellen Inhalten und Stabilität. Würde ich Fedora Anfängern empfehlen? Ich glaub ja!

    Was ist eure Meinung / Erfahrung mit Fedora?

    Auf dem deutschen Fedora-Forum gab es mal eine Diskussion, ob Fedora für Anfänger geeignet sei. Die Mehrheit war der Meinung, eher nicht.

    Meine Bedenken waren:

    • kaum deutsche Dokumentation
    • kaum frequentierte deutsche Community (Forum)
    • konsequenter Verzicht auf proprietäre Treiber und Multi-Media Codecs, was die Installation und Erstkonfiguration je nach Hardware kompliziert machen kann
    • Einführung neuer Technologien, Updates und Upgrades von System-Komponenten (auch der Linux-Kernel) waren immer mal wieder Fehlerquellen

    Aber: wer liest heute schon Handbücher? Und hier im Forum sehe ich in einem Monat mehr Beiträge zu Fedora in einem Monat als auf fedoraforum.de in einem Jahr. Das auf Fedora basierende "Universal Blue" bietet eine Reihe von Atomic Desktops (immutable Varianten von Fedora) wie Bluefin, Bazzite, Aurora mit vorinstallierten Treibern und Codecs an, die einem die Mühen der Anfangskonfiguration abnehmen.

    Ich hatte den Installer von Fedora Silverblue 42 in einer VM benutzt: bei jeder Abweichung von den Default-Einstellungen (Partitionierung, 3rd Party Repos) ist er abgestürzt oder hat sich aufgehängt. Das war bei früheren Versionen 39,40 nicht der Fall. Fedora hat mit Version 42 einen neuen Installer eingeführt zunächst nur für Workstation. Der neue hatte wohl noch Kinderkrankheiten und vielleicht wurde die Pflege des alten vernachlässigt.

    Einmal installiert und eingerichtet ist Fedora aber deutlich stabiler als noch vor 5-10 Jahren geworden. In den letzten 2 Jahren hatte ich nur ein Problem nach einem Update: danach hatte ich auf einmal mehr keinen Ton, was ich schnell auf ein Problem in der ALSA-Bibliothek eingrenzen konnte. Es war ein Fehler in der automatischen Konfiguration von ALSA. Nachdem ich den Fehler auf Bugzilla gemeldet hatte, konnte mir der ALSA-Maintainer und Entwickler auch helfen, einen Workaround zu finden. Der Fehler selbst wurde aber erst in einer Folgeversion behoben, betraf aber wohl nur wenige Anwender.

    Die Sache mit Ventoy ist sicher ärgerlich, für den der es benutzt. Aber die Standard-Empfehlung war schon seit vielen Jahren, den Fedora-Media-Writer für die Präparation eines Bootsticks zu verwenden. Ich kannte Ventoy bis jetzt noch gar nicht.

    Zotac ZBox ID91: Zorin OS 18 (GNOME) und GuideOS 1.0
    Geekom Mini IT11: Fedora 44 Silverblue (GNOME)
    Macbook Pro 2015: Fedora 43 Workstation (GNOME)

  • Also über die KDE Version kann ich jetzt wenig sagen. Ich benutze auf meinem privaten Notebook Fedora 42 Workstation, also mit dem Gnome Desktop. Zur Stabilität kann ich jetzt aus eigener Erfahrung sagen, das es bei mir soweit keine Probleme gab. Kurz nach Erscheinung von der Version 42 gab es hier und da mal kleinere Probleme. Besonders aufgefallen war, das Softmaker Office gerne mal kurz eingefroren war, was aber nach einen Systemupdate, was ungefähr 1 Tag später kam behoben war. Ebenfalls kamen in den ersten Tagen mal immer wieder Berichte über Abstürze bei einzelnen Anwendungen, obwohl diese auch soweit ohne Probleme funktionierten. Auch dieses wurde durch Systemupdates ein zwei Tage später gefixt. Man hatte den Eindruck, das Fedora Version 42 etwas zu schnell freigegeben hatte. Im Gegensatz zur Verion 41 hatte es dann doch ein Paar Fehler mehr gehabt.

    Im großen und ganzen kann man aber sagen, das es so zuverlässig läuft, wie auch ein Ubuntu oder Mint wenn es da neue Versionen gibt.

    MacBook Air M4 2025 mit MacOS 26.2 | Lenovo ThinkPad L14 mit EndeavourOS | Diverse Rechner mit Debian 13


    Fazit: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt 8)

  • Fedora hat zwei nervende Dinge:

    1. docker nicht in den Paketquellen

    2. Allgemein sehr wenige Pakete in den Paketquellen. Gerade im Vergleich mit einem Ubuntu.

    • Allgemein sehr wenige Pakete in den Paketquellen.
    • konsequenter Verzicht auf proprietäre Treiber und Multi-Media Codecs,

    Sind für mich schon zwei K.O.-Kriterien.

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

    Edited once, last by Mastertac (June 20, 2025 at 9:15 AM).

  • Auch ich habe erst seit 4 Wochen Fedora.

    Wer den "Fedora Media Writer" für die Erstellung eines bootfähigen USB Stick nutzt hat keine Probleme. Obgleich die Installation denkbar einfach ist, würde ich diese Distri nicht für Einsteiger empfehlen. Dazu ist diese nicht gemacht. Hier sollte der Umsteiger eher auf die allseits Bekannten zurück greifen. Es dauert doch einige Zeit bis man sein System nach Bedarf "unter Kontrolle" (eingerichtet) hat. Von Verstehen im Sinne von Begreifen ganz zu Schweigen: da gibt es auch für mich noch das ein oder andere "böhmische" Dorf. Wer zuvor lange Zeit Ubuntu genutzt hat merkt auch schnell das hier Wert auf Aktualität, Stabilität und Unabhängigkeit (siehe snap) gelegt wird. Red Hat scheint da in einer anderen Liga zu spielen, als die bekannten Player wie ... Zumal hier per default auf Wayland gesetzt wird. Das haben bis jetzt wieviel Anbieter geschafft?

    Das einzige Problem was ich jetzt noch habe ist die fehlende h264 Unterstützung. Ob da das Problem vor dem Rechner sitzt?

    Wenn mir noch etwas einfallen sollte ... && allen viel Spaß mit der Distribution ihrer Wahl.

    Code
    tux@fedora:~$ echo $XDG_SESSION_TYPE && plasmashell -v && lsb-release -a && uname -a
    wayland
    plasmashell 6.4.0
    LSB Version:    n/a
    Distributor ID: Fedora
    Description:    Fedora Linux 42 (KDE Plasma Desktop Edition)
    Release:        42
    Codename:       n/a
    Linux fedora 6.14.11-300.fc42.x86_64 #1 SMP PREEMPT_DYNAMIC Tue Jun 10 16:24:16 UTC 2025 x86_64 GNU/Linux
    tux@fedora:~$ 
  • Für die h.264-Unterstützung reicht es normalerweise aus FFMPEG zu installieren. Dieses Paket bringt, neben vielen anderen Codecs, auch x264 mit.

    Mainboard: MSI Z170-A Pro

    Prozessor: Intel i7 6700K

    Grafikkarte: AMD RX 7800 XT

    OS: EndeavourOS

    Desktop: KDE

  • Ich habe in den letzten Jahren einige male versucht Fedora zu installieren. Nur um mir das mal anzuschaun.

    Es hat bei mir nie laufen wollen. Nun habe ich es vor einem halben Jahr mal wieder versucht, Fedora 41 Cinnamon zu installieren.

    Und es funktionierte. Ich habe dann festgestellt, das Fedora vom Aufbau fast gleich ist mit Mageia.

    Nur das Mageia viel schöner ist, flüssiger läuft und eine längere Supprtdauer von 18-20 Monaten hat.

    Zudem gefiel es mir nicht, das die Updates sehr hakelig wurden, sowie ich 3 Wochen keine Updates gemacht hatte.

    Für mich ist Fedora erstmal abgehakt, da Mageia viel schöner und flüssiger läuft (und Einsteigertauglich ist).

  • Auf was basiert Mageia genau ? Ein Fedora Abkömmling ist es nicht , oder ?

    Asus ROG Strix B850-A Gaming WIFI \\ 64GB Kingston \\ Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition 16GB \\ Ryzen 7 9800X3D \\ MasterFrame 600 \\ Focus GX 1000 W \\ Arctic Liquid Freezer III Pro 420 A-RGB \\ ASUS ROG Azoth

  • Mageia ist ein Mandrake Ableger.

    Mandrake kam Ende der 90er auf dem Markt und basierte auf Red Hat. Die Firma hinter Mandrake ging dann Konkurs und wurde mehrmals hin- und herverkauft. Im Zuge der Verkäufe wurde aus Mandrake dann Mandriva.

    Mandriva (gehörte damals einem französischen Unternehmen) ging dann 2015 Konkurs. Da gab es dann einen "Community Fork" von Mandriva der Mageia genannt wurde.

    Ich selber empfehle ja lieber "openMandriva" - auch ein Mandriva Fork. Die haben aber ein konsistenteres Entwicklertempo, regelmässige Releases und ähnlich wie openSuse eine "stable" und eine "rolling release" Version.

    Da sowohl Mageia wie auch openMandriva beide gaaaaaanz ursprünglich von Red Hat abstammen - nutzen beiden Distribution RPM als Paket-Format.

  • konsequenter Verzicht auf proprietäre Treiber und Multi-Media Codecs

    Das wäre für mich als AMD-Nutzer nicht unbedingt ein Problem. Sowohl Treiber als auch Codecs kann man nachinstallieren.

    Allgemein sehr wenige Pakete in den Paketquellen.

    Sooo extrem fiel mir das bisher nicht auf. Dafür gibt es Flathub. Eigentlich finde ich alles, was ich in Arch Linux nutze, auch in Fedora. Sei es in den eigenen Paketquellen oder auf Flathub. Einige wenige Pakete findet man allerdings nur im Copr. Ist für Fedora das, was AUR für Arch Linux ist. Allerdings müssen die Entwickler hier für jede Fedora-Version ein neues Repository zur Verfügung stellen. Und daran scheitert es manchmal, wie ich das erfahren habe. Da weiß ich nicht, was passiert, wenn man eine App z. B. in Fedora 41 installiert hat und ein Upgrade auf 42 durchführt. Ich vermute, dass die "alten" Paketquellen deaktiviert werden oder werden müssen. Keine Ahnung. Ein Upgrade habe ich bisher noch nicht mitgemacht.


    Woran ich allerdings immer wieder scheitere, ist der Umgang mit Snapshots. In Arch Linux nutze ich Snapper und den Btrfs Assistant, um Snapshots zu erstellen und automatisch erstellen zu lassen. Es wird in bestimmten Zeitintervallen automatisch ein Snapshot erstellt. Auch werden Snapshots erstellt, bevor neue Pakete installiert oder deinstalliert werden. So kann ich ohne Probleme wieder zurück, sollte ein Update mal schiefgehen. Die Snapshots sind auch in Grub auswählbar.

    Von Hause aus kommt Fedora nicht mit Timeshift in Verbindung mit Btrfs und Snapshots klar. Dazu müssen manuell spezielle Subvolumes wie "@" für "/root" und "@home" für "/home" erstelllt werden. Ansonsten kann man Timeshift nur per rsync nutzen und dann gibt es die Snapshots nicht, die Btrfs kann.

    Ich hatte bei meinem letzten Versuch mit Fedora 42 eine Anleitung gefunden, wie man manuell partitioniert und Subvolumes erstellt, um dann mit Snapper arbeiten zu können.

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    Aber diese ganzen Subvolumes brauche ich gar nicht und hab mir nur die Subvolumes für root und home erstellt. Ich hatte dann probiert, einen Snapshot wiederherzustellen, der vor einem Kernelupdate erstellt wurde. Allerdings blieb der nicht mehr vorhandene Kernel dann in Grub aufgeführt und war weiterhin die Standardauswahl, weshalb es beim Booten zu einer Fehlermeldung kam, weil es den ausgewählten Kernel gar nicht mehr gibt. Der war auch wirklich nicht mehr installiert. Also von daher funktionierte das Wiederherstellen des Snapshots prinzipiell. Wollte das noch weiter testen, hatte aber keine Zeit / Lust mehr.

    Wie handhabt ihr das mit Fedora und Btrfs-Snapshots? Nutzt ihr sie überhaupt? Wenn ja, was habt ihr genau konfiguriert?

  • Auf was basiert Mageia genau ? Ein Fedora Abkömmling ist es nicht , oder ?

    Mageia stammt von Mandriva ab. Bevor Mandriva konkurs war.

    Von Mandriva spaltete sich dann Open Mandriva ab.

    Mandriva war der Nachfolger von Mandrake. Und Mandrake stammt von Red Hat ab.

    OpenMandriva ist total trocken, Wie Fedora auch. Mageia hat eine extrem aktive Community.

    Und eine top Dokumentation/Wiki. Und kommt aus Frankreich. Nicht aus USA, wie Fedora.


    Auch werden Snapshots erstellt, bevor neue Pakete installiert oder deinstalliert werden. So kann ich ohne Probleme wieder zurück, sollte ein Update mal schiefgehen. Die Snapshots sind auch in Grub auswählbar.

    Das kenne ich von Garuda :thumbup:

    Edited 2 times, last by Linuxtester: Ein Beitrag von Linuxtester mit diesem Beitrag zusammengefügt. (June 20, 2025 at 10:15 AM).

  • Für die h.264-Unterstützung reicht es normalerweise aus FFMPEG zu installieren. Dieses Paket bringt, neben vielen anderen Codecs, auch x264 mit.

    Ist dies auch das Richtige?

    Code
    tux@fedora:~$ sudo dnf install ffmpeg-free.x86_64 
    Aktualisiere und lade Paketquellen: 
    Paketquellen geladen. 
    Das Paket "ffmpeg-free-7.1.1-3.fc42.x86_64" ist bereits installiert. 
    
    Nichts zu tun. 
    tux@fedora:~$ 

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