Gnome Benutzer schaut sich KDE an

  • Die letzten beide Tage habe ich mich dann endlich auch mal mit KDE beschäftigt.

    Schnell viel natürlich im Vergleich zu Gnome und Cinnmon auf, das KDE viel mehr an Möglichkeiten zur Personalisierung bietet sowie auch an Einstellungen.

    Doch was macht nun den Desktop so gut, wie viele finden. Um ehrlich zu sein fand ich persönlich das ganz, ich will nicht sagen kompliziert, sondern ehr unübersichtlich. Mag vielleicht sein, das ich das so sehe, weil ich hauptsächlich Gnome benutze und es da, so sehe ich es, doch recht klar gegliedert und übersichtlich im Gegensatz zu KDE.

    Gut das wird natürlich jeder wieder anders beurteilen, was ja auch vollkommen in Ordnung ist.

    Schade bei KDE ist, was ich während der Einrichtung bemerkte, das es zwar Online Konten gibt, aber diese nicht den selben Umfang boten wie die Online Konten bei Gnome, wo direkt auch der Kalender mit einbezogen wird und falls man ihn benutzt den Evolution Mail Client. Stattdessen ist, falls man ihn benutzt, der Korganizer ein Klotz an Kalender, der auf den ersten Blick recht unübersichtlich wirkt und auch das einrichten des ganzen mit der Nextcloud zwar nicht kompliziert ist, aber auch unübersichtlich. Dabei stellt sich die Frage, warum KDE da etwas zurück hängt in Bezug auf ihre Online Konten den den K Apps.

    Diese ganze Unübersichtlichkeit zog sich in der weiteren Einrichtung gerade was auch die Kontrollleiste anging. Um trotzdem was positives darüber zu sagen, sind die Möglichkeiten wie man den Desktop einrichten kann so gesehen unendlich und nach dem man sich durch die ganzen Einstellungen gekämpft hat, hat man am Ende einen super Desktop.

    Doch würde ich mir das noch mal antun? Ich denke eher weniger. Trotz aller Vorzüge von KDE ist mir das ganze einfach zu Aufwendig und bleibe lieber bei Gnome.

    Bin Mal auf eure Meinungen gespannt.

    MacBook Air M4 2025 mit MacOS 26.2 | Lenovo ThinkPad L14 mit EndeavourOS | Diverse Rechner mit Debian 13


    Fazit: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt 8)

  • Ich habe auch öffter mal mit KDE gearbeitet, aber immer wieder zu Gnome zurück geswitcht.

    Grüsse

    Gregor

    Debian Trixie GNU/ Linux-Gnome

    AMD Ryzen™ 7 5800H with Radeon™ Gra.phics × 16, 32 GB-RAM 1000 GB-SSD

    MacMini M4 24 GB-Ram 512 GB SSD MacOSX



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  • Um ehrlich zu sein fand ich persönlich das ganz, ich will nicht sagen kompliziert, sondern ehr unübersichtlich. Mag vielleicht sein, das ich das so sehe, weil ich hauptsächlich Gnome benutze und es da, so sehe ich es, doch recht klar gegliedert und übersichtlich im Gegensatz zu KDE.

    Als jemand, der vor einigen Jahren von KDE auf Gnome gewechselt ist, stimme dir hier zu. Nach meinem Wechsel ist mir aufgefallen, wie erschlagend die Möglichkeiten von KDE wirken können.

    Schade bei KDE ist, was ich während der Einrichtung bemerkte, das es zwar Online Konten gibt, aber diese nicht den selben Umfang boten wie die Online Konten bei Gnome, wo direkt auch der Kalender mit einbezogen wird und falls man ihn benutzt den Evolution Mail Client.

    Das ist mir bei der Einrichtung von Gnome auch aufgefallen. Einfach das Konto in den Einstellungen verknüpfen und es wird in der gesamten Deskotp-Umgebung genutzt, auch bei Programmen die nachinstalliert werden.

    Mit Kmail bin ich auch nie warm geworden, während ich bei Gnome die Schlichtheit von Geary mag. Allerdings ist mein Mailaufkommen auch recht überschaubar.

    Um trotzdem was positives darüber zu sagen, sind die Möglichkeiten wie man den Desktop einrichten kann so gesehen unendlich und nach dem man sich durch die ganzen Einstellungen gekämpft hat, hat man am Ende einen super Desktop.

    Plasma ist in der Tat sehr flexibel und im Laufe der Zeit hatte ich so manche unterschiedliche Konfiguration im Einsatz. Auf meinem Netbook benutzte ich die Netbook-Konfiguration, die damals der Gnome-Shell gar nicht so unähnlich war. Ich hab mir auch mal Unity von Ubuntu nachgebaut, was angesichts des modularen Aufbaus von Plasma überhaupt kein Problem war. Die Möglichkeiten sind hier wirklich unbegrenzt.

    Trotz aller Vorzüge von KDE ist mir das ganze einfach zu Aufwendig und bleibe lieber bei Gnome.

    So geht es mir mittlerweile auch. Mein Basteln mit KDE hat mir wirklich Spaß gemacht, aber mittlerweile genieße ich die Schlichtheit von Gnome. Wenn ich es komplett neu Aufsetzte hab ich in kurzer Zeit wieder meine gewohnten Desktop, ganz ohne Backups der Einstellungen, weil es mir reicht mein Konto bei mailbox.org zu verbinden, ein paar kleine Einstellungen anzupassen und eine Handvoll Erweiterungen zu installieren.

    I use Arch btw! ;)

  • Die "Gnome Online Konten", "Gnome Kalender", etc sind für mich tatsächlich sehr wichtige Gründe Gnome zu nutzen. Diese Integration ist wirklich gut - gleich gut kann das im Grunde nur Apple.

    Warum KDE das nicht auf die Reihe bekommt ist für mich nicht nachvollziehbar. Die ganze KSuite (KMail, Kontakte, Kalender, Sync) etc ist seit gut über 15 Jahren eine ewige Baustelle die sie einfach nicht in den Griff bekommen. Und offenbar auch absolut keine Priorität rein fliesst. Dabei wäre genau dieser Punkt das wichtigste um für die Enterprise Distributionen wieder relevant zu werden.

    Ausserdem wirkt bei KDE aus meiner Sicht vieles unfertig. Die Touchpad Gesten sind wirklich schlecht umgesetzt und funktionieren nur mangelhaft. Die Übersicht (wenn man bei Gnome mit 3 Finger hochswipt, oder Windostaste drückt, bei KDE mit 4 Finger hochswipen) ist super mangelhaft - Man kann dort keine virtuellen Desktops verschieben, wenn man Programme schliessen will muss man Das X-Icon wirklich suchen und gut treffen können.

    Daher ja ich verstehe da deine Erfahrungen.

  • Diese ganze Unübersichtlichkeit zog sich in der weiteren Einrichtung gerade was auch die Kontrollleiste anging. Um trotzdem was positives darüber zu sagen, sind die Möglichkeiten wie man den Desktop einrichten kann so gesehen unendlich und nach dem man sich durch die ganzen Einstellungen gekämpft hat, hat man am Ende einen super Desktop.

    Doch würde ich mir das noch mal antun? Ich denke eher weniger. Trotz aller Vorzüge von KDE ist mir das ganze einfach zu Aufwendig und bleibe lieber bei Gnome.

    Bin Mal auf eure Meinungen gespannt.

    Dem einen gefällt Gnome dem anderen KDE. Und das ist auch absolut in Ordnung! Was ich nicht verstehe ist, dass man sich über zu viele Einstellmöglichkeiten beschwert! Niemand ist gezwungen, diese zu benutzen! KDE ist doch auch im Auslieferungszustand nutzbar?

    Per aspera ad astra

    Hardware: MEG X570 UNIFY | AMD Ryzen 9 5950X | 64 GB Ram | AMD Radeon RX 6600 | Hauppauge Starburst 2

    System: MX Linux (Plasma) im Dualboot mit Win11

  • Dem einen gefällt Gnome dem anderen KDE. Und das ist auch absolut in Ordnung! Was ich nicht verstehe ist, dass man sich über zu viele Einstellmöglichkeiten beschwert! Niemand ist gezwungen, diese zu benutzen! KDE ist doch auch im Auslieferungszustand nutzbar?

    Ich habe mich nicht beschwert, sondern nur das ganze mal verglichen. Wenn man sich schon mal was anderes anschaut, kann man auch aus seiner Sicht was kritisieren. Habe ja nicht gesagt das Plasma schlecht ist, sondern nur umständlich und teilweise nicht zu Ende gedacht wie z.b. die Online Konten.

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    Fazit: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt 8)

  • Ich kenne Gnome besser als KDE. Lange Zeit nutzte ich Gnome (Beruf) und KDE (privat). Der Einstieg oder Umstieg in KDE ist nicht einfach! Man sucht, man fragt Google und KI und muss einfach mal dranbleiben. Es brauch eine gewisse Testzeit um sich ein gutes Urteil bilden zu können. Wenn am Ende rauskommt: "Mir ist XY lieber, weil ..." gründet das auf sachlichen erfahrenen Argumenten und keine subjektiven gefühlten Meinung.

    Man wählt dann das Werkzeug nach Flow, Geschmack und Handhabung etc. Und die Wiese des großen Tux ist groß und bunt! Und das ist gut so 8)

  • Ich kenne Gnome besser als KDE. Lange Zeit nutze ich Gnome (Beruf) und KDE (privat). Der Einstieg oder Umstieg in KDE ist nicht einfach! Man sucht, man fragt Google und KI und muss einfach mal dranbleiben. Es brauch eine gewisse Testzeit um sich ein gutes Urteil bilden zu können. Wenn am Ende rauskommt: "Mir ist XY lieber, weil ..." gründet das auf sachlichen erfahrenen Argumenten und keine subjektiven gefühlten Meinung.

    Wie sich das ganze beim Arbeiten verhält, werde ich mir jetzt im laufe der Woche mal anschauen. Es ging jetzt nur mal kurz darum, die Erfahrung beim einrichten ungefähr zu beschreiben. Das ganze beruht eigentlich darauf das ich einen Ersatz für Cinnamon gesucht habe auf dem Desktop PC, um vielleicht einfach al was neues zu probieren. Hauptarbeitsgerät bleiben die beiden Thinkpads mit Gnome.

    MacBook Air M4 2025 mit MacOS 26.2 | Lenovo ThinkPad L14 mit EndeavourOS | Diverse Rechner mit Debian 13


    Fazit: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt 8)

  • Thomas_DE79 Das ist doch das Schöne! Nutze probiere einfach was du willst. Ich möchte demnächst auch mal Hyperland ausprobieren. Ich mag es weniger nutzen, sondern nur mal "hands-on" durchführen.

  • Was ich nicht verstehe ist, dass man sich über zu viele Einstellmöglichkeiten beschwert! Niemand ist gezwungen, diese zu benutzen!

    Ich glaube, die meisten "Beschwerden" (hier im Thread eher "Erfahrungen") richten sich nicht gegen die Einstellungsmöglichkeiten selbst, sondern eher daran, wie überwältigend diese für einen Nutzer wirken können. Und natürlich können diese ignoriert werden, aber schon deren Existenz impliziert ja, dass es einen Grund geben kann, an diesen etwas zu verändern. Zumal gewisse Einstellungen (z.B. Verbindungen zu Konten) ja auch genutzt werden müssen. Diese wurden ja nicht grundlos eingebaut und werden nicht selten als eines der Hauptargumente für das KDE genannt.

    I use Arch btw! ;)

  • Ich habe auch öffter mal mit KDE gearbeitet, aber immer wieder zu Gnome zurück geswitcht.

    Ich habe auch schon öfter Gnome versucht, switche aber immer wieder zu Cinnamon oder KDE :D

    L.G. Markus

    PC: Ryzen7 5800x, RTX 4070, Win11 Pro 23H2 / Linux Mint 22
    NB: Lenovo Legion 5 Pro Serie 7, Windows 11 Home / Manjaro

  • Thomas_DE79 Das ist doch das Schöne! Nutze probiere einfach was du willst. Ich möchte demnächst auch mal Hyperland ausprobieren. Ich mag es weniger nutzen, sondern nur mal "hands-on" durchführen.

    Hyprland macht Spass, hatte es auch mal ne Weile am laufen. Ist halt auf Tastatur-Shortcuts ausgelgegt.

    System: CPU: Intel I5 14600KF , RAM: 32 GB , GPU: AMD Radeon RX7800XT, OS: Fedora 43 KDE Plasma

  • nutze täglich kde ich finds echt übersichtlich.

    einziges doofe ist das die kio slave nichtmerh für google drive geht ansonsten hab ich nichts auszusetzen

    Immer schön Cremig bleiben!:)

  • Schade bei KDE ist, was ich während der Einrichtung bemerkte, das es zwar Online Konten gibt, aber diese nicht den selben Umfang boten wie die Online Konten bei Gnome, wo direkt auch der Kalender mit einbezogen wird und falls man ihn benutzt den Evolution Mail Client. Stattdessen ist, falls man ihn benutzt, der Korganizer ein Klotz an Kalender, der auf den ersten Blick recht unübersichtlich wirkt und auch das einrichten des ganzen mit der Nextcloud zwar nicht kompliziert ist, aber auch unübersichtlich. Dabei stellt sich die Frage, warum KDE da etwas zurück hängt in Bezug auf ihre Online Konten den den K Apps.

    Diese Einbindung der Online-Konten klappt bei Cinnamon auch super, genau wie bei Gnome.

    System: CPU: Intel I5 14600KF , RAM: 32 GB , GPU: AMD Radeon RX7800XT, OS: Fedora 43 KDE Plasma

  • Diese Einbindung der Online-Konten klappt bei Cinnamon auch super, genau wie bei Gnome.

    Leider kann man bei Cinnamon OneDrive nicht einbinden. Das funktioniert bei Gnome super einfach und bisher zuverlässig.

    CPU: AMD Ryzen 7 9800X3D, GPU: AMD Radeon 7900 XT
    CachyOS (KDE-Plasma)

  • Für KDE das Paket kio-gdrive installieren und man kann folgende Dienste einbinden:

    Arch%20Linux-1793D1?logo=arch-linux&logoColor=fff&style=for-the-badge NIXOS-5277C3.svg?style=for-the-badge&logo=NixOS&logoColor=white ansible-%231A1918.svg?style=for-the-badge&logo=ansible&logoColor=white github-%23121011.svg?style=for-the-badge&logo=github&logoColor=white

    If Microsoft ever makes a product that does not suck, it will be a vacuum cleaner...

  • und für OneDrive das Paket kio-onedrive-git

    Arch%20Linux-1793D1?logo=arch-linux&logoColor=fff&style=for-the-badge NIXOS-5277C3.svg?style=for-the-badge&logo=NixOS&logoColor=white ansible-%231A1918.svg?style=for-the-badge&logo=ansible&logoColor=white github-%23121011.svg?style=for-the-badge&logo=github&logoColor=white

    If Microsoft ever makes a product that does not suck, it will be a vacuum cleaner...

  • Ich bin Linux-Anfänger und nutze aktuell Manjaro mit Gnome (vielleicht auch nicht die beste Kombination^^). Wenn ich jetzt auf KDE umsteige, würde das doch bedeuten, dass ich ein ein AUR Paket installieren müsste, wovon in anderen Themen hier eher abgeraten wird, wenn man ein stabiles System behalten will, oder?

    Wieso wird das in KDE nicht im Standard unterstützt?

    CPU: AMD Ryzen 7 9800X3D, GPU: AMD Radeon 7900 XT
    CachyOS (KDE-Plasma)

  • Toadie Da ist die Auswahl in Gnome halt schon angenehmer:

    Als ich das letzte mal KDE ausprobiert habe, schien die Google Integration gar nicht zu gehen - und das Problem scheint noch aktuell zu sein: https://discuss.kde.org/t/kde-online-a…ning-in/3411/21

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