Die Schlacht um den Desktop: Eine Geschichte von Freiheit, Verrat und Visionen in der Linux-Welt

  • Unternehmen müssen nun mal Geld verdienen und zwar so viel wie möglich

    ... koste es was es wolle. Und "König Kunde" ist zu "Cashcow Kunde" geworden.

    Dabei verstehe ich Microsoft manchmal nicht ganz. Wieso kein Abo für Windows bzw. deren Updates? 30.- oder auch 40.- Euro im Jahre für ein sicheres und sauberes System - ohne Gängelungen - wäre es doch durchaus wert. Aber dies gibt es nicht. Aber für alles andere darf man Abos zahlen.

    Aber wir sind vom Thema abgekommen. Bei Linux kennt man diese Probleme glücklicherweise nicht auch noch. :)

    Ubuntu (Gnome) - LMDE (Cinnamon) - Debian (Gnome) - Lubuntu (LXQt) - MX Linux (KDE Pl.) - RaspPi OS (Gnome)

  • Sehr interessanter Artikel. Hatte gestern Abend noch mit kim88 gesprochen und einige Dinge in Linux bzw DE kritisiert. Mein Aufreger war hier fehlende copy-on-server Unterstützung in Linux, was mir persönlich sehr wichtig wäre bzw ist. Oder das Fehlen von API, usw

    Ich dachte bisher übrigens immer, dass Cinnamon der direkte Erbe von Gnome 2 ist und in meinem Kopf stand Cinnamon dort, wo in deinem Artikel Mate steht.

    Bitte keine Diskussion

    Respektiere ich, finde es aber trotzdem schade, weil du da ein paar echt gute Punkte hast. Ich belasse es daher bei dieser reinen Anmerkung.


    GuideOS @ 7900X/RX7800XT/64GB | MacOS @ MacBook Pro M5 | unRAID @ 9600x/32GB/40TB

  • Momentan ist es ja eher so, dass Microsoft seine "Vertriebsplattform" zum "anfixen" als Geschenk verteilt. Gleiches gilt für die Google-Dienste bei Android.

    Erst anfüttern, dann zuschlagen, ist schon seit jeher eine gängige Praxis.

  • ohne die rivalität oder den wettbewerb würde es keine neuen desktops geben.


    ich hatte mich nie von kde entfernt, war immer treu. gnome war nicht so mein ding, und damals mit ubuntu 18 oder was das war hatte ich MATE ausprobiert, nur leider lief ubuntu mate nicht und hatte sich immer aufgehängt.

    ich denke ohne den wettbewerb hätten sich die verschiedenen DE nicht weiterentwickelt und verbessert.

    ausserdem soll mandas nutzen was einem mehr gefällt. das KDE auf QT setzte war für mich eine innovation.

    Immer schön Cremig bleiben!:)

  • Ich dachte bisher übrigens immer, dass Cinnamon der direkte Erbe von Gnome 2 ist und in meinem Kopf stand Cinnamon dort, wo in deinem Artikel Mate steht.

    Cinnamon ist tatsächlich ein "Gnome3" Fork. Bevor es ein Fork gab, haben die Mint-Entwickler im Grunde eigene Erweiterungen gepflegt unter dem Namen "Mint Gnome Shell Extensions (MGSE)". Linux Mint 12 (2011) kam im Grunde mit Gnome 3 und diesen vorinstallierten Extensions raus.

    Da die Mint Entwickler mit dem Erweiterungs-Konzept - bzw den Beschränkungen die Erweiterung damals hatten und teilweise auch heute noch haben nicht zufrieden waren - haben sie dann für Linux Mint 13 (2012) den Cinnamon Desktop vorgestellt. Der ein Fork von Gnome 3 war.

    Mate war immer direkt ein Gnome 2 Fork.

  • Also ich fuer meinen Teil nehme KEINE Desktopumgebung sondern nur WM's.

    Desktopumgebungen sind fuer den LinuxOttoNormalVerbraucher ganz gut, der sich nicht mit dem System beschaeftigen will.

    Fuer mich, der seit 1993/94 bei Linux ist, aus dem Unix kam, sein Business mit Linux hat

    sind diese Monster ein graus. ;)

  • Wie muss man sich das vorstellen? Wo ist bei der Startknopf? :/

    WM's z.B. openbox, xfce, wmaker, icewm (wenn du unbedingt nen startknopf brauchst) und viel andere.

    Also Wm's Keine aufgeblaehten DesktopSysteme wie, KDE, Gnome oder so.

  • WM's z.B. openbox, xfce, wmaker, icewm (wenn du unbedingt nen startknopf brauchst) und viel andere.

    Also Wm's Keine aufgeblaehten DesktopSysteme wie, KDE, Gnome oder so.

    Achso :thumbup:, ok, ich bin xfce Fan :)

    "Wissenschaft ist immer nur der aktuelle Stand des Irrtums."

  • Also ich fuer meinen Teil nehme KEINE Desktopumgebung sondern nur WM's.

    Desktopumgebungen sind fuer den LinuxOttoNormalVerbraucher ganz gut, der sich nicht mit dem System beschaeftigen will.

    Fuer mich, der seit 1993/94 bei Linux ist, aus dem Unix kam, sein Business mit Linux hat

    sind diese Monster ein graus. ;)

    Ist etwas besser, nur weil man für die Nutzung tiefergehende Kenntnisse benötigt? :/

    Per aspera ad astra

    Hardware: MEG X570 UNIFY | AMD Ryzen 9 5950X | 64 GB Ram | AMD Radeon RX 6600 | Hauppauge Starburst 2

    System: MX Linux (Plasma) im Dualboot mit Win11

  • Ist etwas besser, nur weil man für die Nutzung tiefergehende Kenntnisse benötigt? :/

    Leichter, uebersichtlicher was wo wie gemacht wird,man hat mehr in Selbstverwaltung und somit unter Kontrolle.

    Und ist unabhaengiger.

  • WM's z.B. openbox, xfce, wmaker, icewm (wenn du unbedingt nen startknopf brauchst) und viel andere.

    Also Wm's Keine aufgeblaehten DesktopSysteme wie, KDE, Gnome oder so.

    WM sind Windowmanager?

    Jeder wie er es möchte. Das ist ja das schöne in der Linuxwelt......

    Ich lasse mir alle in Hex anzeigen. auf Nixietubes.....;):saint:

    Liebe Grüsse
    Martin

    Mein altes Schlachtross:
    Thinkstation S30
    Xeon E5-2690v2; 64GB ECC Ram; Quadro P4000

    Mobil: Thinkpad X1 Yoga G4

    Beides Linux Mint 22

  • Also ich fuer meinen Teil nehme KEINE Desktopumgebung sondern nur WM's.

    Desktopumgebungen sind fuer den LinuxOttoNormalVerbraucher ganz gut, der sich nicht mit dem System beschaeftigen will.

    Fuer mich, der seit 1993/94 bei Linux ist, aus dem Unix kam, sein Business mit Linux hat

    sind diese Monster ein graus. ;)

    Window Manager sind zwar leichtgewichtig und flexibel, erfordern aber wesentlich mehr Einarbeitung und sind nicht für jeden Einsatzzweck ideal. Ob man DE oder WM nutzt, hängt von den persönlichen Anforderungen und Vorlieben ab – nicht von der „Professionalität“.

    „Monster“ oder „praktische Werkzeuge“ – eine Frage der Perspektive und des individuellen Nutzens.

    Letztlich ist es doch genau das, was Linux so stark macht - die Freiheit, das System nach den eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Wahl, sondern nur die, die am besten zum eigenen Arbeitsstil passt.

  • @enceladus

    richtig, auch wenn ich der Meinung bin, das man sich schon mit seinem System befassen und auseinandersetzen sollte.

    Das liegt alles wahrscheinlich daran, das ich mich, seit Linux da ist, damit befasse und auch selbst jahrelang bei debian mit dabei war,

    mal eine eigene Distro hatte etc.

    da hat man ggf. andere Vorstellungen von einem Linuxanwender (die waren frueher auch ganz anders) und sagt sich bei vielen Fragen: "Haetteste dich kurz damit befasst dann gaebe es diese Frage garnicht erst."

  • WM sind Windowmanager?

    Jeder wie er es möchte. Das ist ja das schöne in der Linuxwelt......

    Ich lasse mir alle in Hex anzeigen. auf Nixietubes.....;):saint:

    Du bist also der, den die "Windows Leute" als "Frickler/Nerd" bezeichnen ^^

    Asrock Taichi X399M | AMD Ryzen Threadripper 2950x | 2x 16 GB G.Skill Tridentz DDR4-3600 | Saphire Radeon RX 7900 XT | Cooler Master V1200 Platinum - 1200W 80+ Platinum

  • Du bist also der, den die "Windows Leute" als "Frickler/Nerd" bezeichnen ^^

    Naja die Windowsleute bleiben auch meist Windowsleute, denn kaum arbeiten sie etwas mit Linux, kommt das Gemaecker und sie wollen ein Win 2.0 draus machen.

  • da hat man ggf. andere Vorstellungen von einem Linuxanwender (die waren frueher auch ganz anders) und sagt sich bei vielen Fragen: "Haetteste dich kurz damit befasst dann gaebe es diese Frage garnicht erst."

    In unserer heutigen YT/TikTok Welt hält die Aufmerksamkeit auf ein Thema max. der Länge eines durchschnittlichen Shortvideo an. Und verstehen und denken ist da nicht berücksichtigt.

  • In unserer heutigen YT/TikTok Welt hält die Aufmerksamkeit auf ein Thema max. der Länge eines durchschnittlichen Shortvideo an. Und verstehen und denken ist da nicht berücksichtigt.

    genau, deswegen beantworte ich und auch viele Andere auf grundlegende Fragen gar nicht mehr.

    Die sollen sich gefaelligst mit dem System was sie haben wollen auseinandersetzen oder die Suche bemuehen.

    Ansonsten sollen sie bei den Firmen fragen, die solche win2.0 Linuxdistributionen raushauen.

  • Naja die Windowsleute bleiben auch meist Windowsleute, denn kaum arbeiten sie etwas mit Linux, kommt das Gemaecker und sie wollen ein Win 2.0 draus machen.

    Verübeln kann man es ihnen nicht wirklich. So gern ich Linux auch mag, der Pinguin macht sich noch immer an einigen Stellen das Leben schwer.

    Asrock Taichi X399M | AMD Ryzen Threadripper 2950x | 2x 16 GB G.Skill Tridentz DDR4-3600 | Saphire Radeon RX 7900 XT | Cooler Master V1200 Platinum - 1200W 80+ Platinum

  • Verübeln kann man es ihnen nicht wirklich. So gern ich Linux auch mag, der Pinguin macht sich noch immer an einigen Stellen das Leben schwer.

    Naja eigentlich nicht, man muss sich nur intensiv damit auseinandersetzen.

    War ja von Anfang an nicht fuer die grosse Masse gedacht.

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