Raspberry Pi: SSD/M.2 und kompatible Gehäuse

  • Seit ein paar Monaten benutze ich keine SD-Karten mehr in den Raspi's. In den letzten Jahren habe ich immer wieder die Karten nach 1-1,5 Jahren geschrottet weil die nicht für den Dauerbetrieb mit Pi-Hole u.ä. gedacht sind. Daher habe ich extern M2 SSD's über USB am laufen. Wenn man nur kurz etwas basteln will reichen SD-Karten aus.

    Hallo

    Liege ich richtig, wenn man sich für eine SSD entscheidet statt Speicherkarte, müsste man darauf achten ob ein Gehäuse die SSD, NVMe Base auch aufnehmen kann?

  • Hallo

    Liege ich richtig, wenn man sich für eine SSD entscheidet statt Speicherkarte, müsste man darauf achten ob ein Gehäuse die SSD, NVMe Base auch aufnehmen kann?

    Richtig. Es gibt extra Gehäuse, die für den Pi plus NVMe-Erweiterung und sogar Lüfter gemacht sind. Ich habe selbst so eines im Einsatz.

  • Es gibt ja auch noch so offene Gehäuse Versionen, wie ist das da mit der Sicherheit, ich meine wenn man die Platine anfasen würde wegen dem Strom?

  • Es gibt ja auch noch so offene Gehäuse Versionen, wie ist das da mit der Sicherheit, ich meine wenn man die Platine anfasen würde wegen dem Strom?

    Da passiert nix. Offene Gehäuse haben den Vorteil, dass du keinen Wärmestau bekommst. Kommt aber immer drauf an, was du mit dem Pi machen willst.

    Ich mag die ArgronONE-Serie sehr gerne, aber hier gibt's Meinungen wie Sand am Meer ;)

    Auf jeden Fall sollte man IMMER eine vom Hersteller empfohlene M.2 nehmen, sonst sitzt man vor einem schwarzen Bildschirm.

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  • Ich habe mal etwas gestöbert. Wie ist das zum Beispiel mit dem Netzteil. Ich glaube zum Raspi 5 Starter Kit, ist ein 27W USB-C Netzteil dabei. Wenn ich eine SSD Base verbaue oder andere Komponenten, muss ich die Netzteil Dimension vermutlich auch wie bei einem richtigen PC beachten? Je mehr Komponenten desto grösser das Netzteil?

    Kenne mich da null aus, aber sehr interessant.

  • Nein, der 5er hat schon extra ein "fetteres" Netzteil, weil dieses Mal eingeplant wurde, dass die Leute gerne mehrere Geräte nutzen. Ich hab den jetzt seit Release als Desktop in Gebrauch und hab nie irgendwelche Probleme gehabt. Da ist mal 'ne externe HDD dran, oder ein DVD-Laufwerk oder was auch immer.

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  • Ich habe zwar noch keinen Raspberry Pi 5, aber den Pi4 mit 8GB RAM in diesem Gehäuse mit einer 120GB SSD.

    Laptop:    Thinkpad X260 (i7 6600U, 16GB RAM) - GuideOS

    Zweitrechner: Dell 3070 MFF (i5-9500T, 32GB RAM) - derzeit Win11

    Hauptrechner: Eigenbau (Intel Core i5-12400, GTX 1060 6GB,16GB RAM, 10-Gbit-LAN) Tuxedo OS

    Server:   Eigenbau (i5-12600T, 64GB RAM, 3x NVMe-SSD 1x500GB+2x1TB, 2x SSD 1TB) - PROXMOX

    Diverse Raspis | 3D Drucker BambuLab P1S Combo | 24/7-Server Fujitsu Futro m. PROXMOX

  • Ich habe zwar noch keinen Raspberry Pi 5, aber den Pi4 mit 8GB RAM in diesem Gehäuse mit einer 120GB SSD.

    Das ist auch ein tolles Gehäuse.

    @neo was willst du denn überhaupt umsetzten? Wenn du keinen Desktop-PC-Ersatz willst, würde auch einer 4er reichen.

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  • @Actinschnitzel

    Das erste Raspi geht es mir um ein Pi-hole. Jedoch finde ich es so faszinierend, dass ich mir mal ein Buch kaufen muss. Ein paar Beiträge habe ich hier mal angesehen. Welches Raspi würdest du für ein Pi-hole empfehlen, mit entsprechend Arbeitspeicher?

  • Also für ein Pi-Hole brauchst du keinen 5er, das ist Perlen vor die Säue.

    #Edit: Und auch keine SSD.

    Hatte heute sogar das hier gepostet.Könnte dir weiterhelfen.

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  • Also ich habe mittlerweile 2 externe SSD-Festplatten mit Pi's einfach im Netzwerkschrank liegen, montiert ist nur das Untergehäuse wegen Kurzschluss. Das kann ja jeder machen wie er will. Ich habe die SSD's extern am USB-Anschluss und boote den darüber. Die kleinen SSD's welche völlig ausreichend sind mit 128GB kosten kaum 18€. Ich habe auch eine 2 TB das geht auch völlig einfach.

    Ich kann mit den gleichen Images einen 3er und einen 4er Pi booten.

  • Gamma

    Actionschnitzel hat geschrieben #5, immer die empfohlene kompatibeln SSD`s des Herstellers für die SSD/M.2 Base nehmen. Du benutzt externe SSD`s über einen USB Adapter? Wo bekommt man diese Adapter oder welchen benutzt du, muss man da auch auf Kompatibilität achten damit die SSD über den USB Adapter funktioniert oder entfällt das weil quasi USB Plug&Play?

  • Guten Morgen,

    Bei mir sieht das für den RasPi 4 folgendermassen aus:
    Der Deckel ist per Wärmeleitpad an den Prozessor und andere Chips angebunden.
    Kühlt gut.

    Liebe Grüsse
    Martin

    Mein altes Schlachtross:
    Thinkstation S30
    Xeon E5-2690v2; 64GB ECC Ram; Quadro P4000

    Mobil: Thinkpad X1 Yoga G4

    Beides Linux Mint 22

  • Koenich

    Waren die Wärmeleitpads dabei? Sieht cool aus.

    Ja waren sie.
    Kostet so 15€

    Liebe Grüsse
    Martin

    Mein altes Schlachtross:
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    Xeon E5-2690v2; 64GB ECC Ram; Quadro P4000

    Mobil: Thinkpad X1 Yoga G4

    Beides Linux Mint 22

  • Actionschnitzel

    Das erste Raspi geht es mir um ein Pi-hole. Jedoch finde ich es so faszinierend, dass ich mir mal ein Buch kaufen muss. Ein paar Beiträge habe ich hier mal angesehen. Welches Raspi würdest du für ein Pi-hole empfehlen, mit entsprechend Arbeitspeicher?

    Geht es dir nur um Pi-Hole? Dann nimm einfach den Zero 2 bzw 2W. Der frisst kaum Strom, kann einfach in irgendeine Steckdose gesteckt werden und du bist sauber. Ich bin zwar von Pi-Hole zu AdGuard gewechselt, das hatte aber andere Gründe. Beides läuft bei mir mit unbound und das Teil ist winzig.

    Zum Größenvergleich mal ein handelsüblicher Kugelschreiber daneben.

    Man sieht in dem Bild vorne links auch meinen Raspberry Pi 5 mit NVMe-Kit. Zum Größenvergleich hier ebenfalls mal ein Bild mit dem Stift:

    Auf dem läuft (unter Anderem) ebenfalls AdGuard Home mit unbound. So habe ich eine gewisse Ausfallsicherheit. Der ist via Switch und Kabel verbunden und der Zero wie gesagt via WLAN. Wenn eines von beiden bzw Teile des Netzwerkes ausfallen, habe ich eine gewisse Parität.

    Leider kann ich gerade nur auf einen Windows-Laptop zugreifen, den ich am einrichten bin. Daher hier mal ein Bild vom Datentransfer auf den Pi via Standard-1GBit

  • Stardenver

    Ich lese immer wieder mal diesen Begriff unbound, kannst mir vielleicht kurz erklären was das bedeuete,t falls nicht zu kompliziert? :)

  • Ok, interessant. Ich habe mir das alles nochmals angesehen, eure Daten zur Leistung, Gehäuse und was nötig dafür ist und was nicht. Betr. unbound werde ich mich nochmals einlesen, das wäre wohl dann eine Stufe weiter. Ich schwanke zwischen einem Raspi 3 oder 4, der Stromverbrauch liegt wohl nicht so weit auseinander. Dann bin ich gespannt auf Linuxhänchen El Pollo Diablo weitere Videos über Raspi Pi- hole. Der Kanal ist genial. :thumbup:

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