Ubuntu wäre wie immer auch meine Empfehlung da es sehr unkompliziert ist. Mint wird immer noch überall als "die Einsteigerdistro" angesehen aber das ist meiner Meinung nach überholt. Man schreibt in den Artikeln lieber oft von Anderen ab ohne selbst getestet zu haben. Nach dem Motto das war doch schon immer so
Ist Linux Mint nicht mehr DIE Anfänger/Einsteiger-Distro?
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Stardenver -
May 24, 2025 at 11:00 PM -
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Also ich habe diesen Hype um Linux Mint eh nicht verstanden......

Früher hat man einfach Ubuntu installiert und gut war. Leider hat Ubuntu die letzten Jahre viele falsche Entscheidungen getroffen, die viele zu Linux Mint getrieben haben. Aber auch das wird immer weniger, da andere Distros mittlerweile sehr Einsteiger freundlicher sind. MxLinux ist hier ein gutes Beispiel.

Allerdings hängt meiner Meinung nach Mint am falschen Tropf. Langfristig wird das um Ubuntu rum basteln leider nicht funktionieren. Auch Cinnamon sieht, meiner Meinung nach, im Jahr 2025 einfach schrecklich aus. Da helfen auch keine abgerundeten Kanten mehr. Zu altbacken, zu unflexibel, zu wenig Innovation, keine Wayland Unterstützung
Da ist ja selbst xfce mittlerweile weiter. 
Ich denke, dass das Linux Mint Team umdenken muss und sich auf Ihre Debian Variante stürzen muss. Ebenso sollte man wieder mehr auf KDE und/oder Gnome setzen
Sonst ist Mint am Ende auch nur eine Distro von vielen die es irgenwann nicht mehr geben wird.
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Ganz ehrlich: Ich würde mittlerweile Ubuntu empfehlen
Das unterschreibe ich.
Ich habe vor 10 Jahren einem Bekannten Ubuntu installiert.
Ihr werdet es nicht glauben, diese Installation läuft immer noch und das auch auf dem selben Rechner.
Er macht seine Updates, Dist-Upgrades selbst und alles läuft. In den vielen Jaheren hat er mich vielleicht 3 mal gebraucht. Diese Sachen ließen sich ganz einfach per Fernwartung erledigen. Er ist voll glücklich mit seinem Ubuntu. -
Wie gesagt, es geht mir gar nicht darum zu sagen, dass Mint nicht gut oder nicht perfekt für Anfänger ist oder was auch immer. Ich hatte nur eine Zeit lang den Eindruck, dass es quasi erste Wahl bzw der Goldstandard für Anfänger ist und das scheint sich echt gelegt zu haben.
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Wie wird denn ein Einsteiger definiert?
Jemand, der nur den Rechner einschalten will und keine Lust hat, sich näher mit dem OS zu beschäftigen? Oder jemand, der auch schon unter Windows am Betriebssystem herumgebastelt hat bzw. den Computer noch aus Tagen ohne GUI kennengelernt hat. Letztere werden sich sicherlich leichter beim Umstieg tun.
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Wie wird denn ein Einsteiger definiert?
Jemand, der nur den Rechner einschalteten will und keine Lust hat, sich näher mit dem OS zu beschäftigen? Oder jemand, der auch schon unter Windows am Betriebssystem herumgebastelt hat bzw. den Computer noch aus Tagen ohne GUI kennengelernt hat. Letztere werden sich sicherlich leichter beim Umstieg tun.
Gute Frage.. weiß ich so direkt gar nicht. War jetzt für meine Frage unerheblich, da es mir primär darum ging, dass man irgendwie ein "Shifting" bei den Empfehlungen beobachten kann. Liegt vielleicht auch an den Videos, die es mittlerweile gibt. Ein Linus, der Pop!_OS installiert, PewDiePie der neben anderen dann zeigt, wie cool er Arch findet, Linux Experiment mit Fedora, usw
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Leider hat Ubuntu die letzten Jahre viele falsche Entscheidungen getroffen, ...
Wer ordnet das denn ein, ob Entscheidungen von Canonical/Ubuntu falsch oder richtig, schlecht oder gut sind? Anfänger und die breite Masse der einfachen Anwender sicher nicht. Für die punktet Ubuntu mit breiter Softwareauswahl, gutem Bedienkomfort und hoher Stabilität. Das sind dann eher nerdige Gralshüter und selbsternannte Meinungsführer. Dann hört man immer das gleiche Gesäusel über Unity, Mir, Snap, Windows-Kumpanei, Amazon Lens, Datensammelwut, und, und, und.
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Ich glaube eines der Hauptprobleme bei Mint ist der fehlende Wayland Support. Mehrere Bildschirme mit unterschiedlichen Auflösungen und Skalierungen sind unter X11 nicht praktikabel.
Und hochauflösende Monitore sind heute halt extrem mehr verbreitet als vor 10 Jahren.
Daher viele rennen da in Probleme rein, die sie mit einer KDE oder Gnome Distribution gar nie hätten.
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Wie gesagt, es geht mir gar nicht darum zu sagen, dass Mint nicht gut oder nicht perfekt für Anfänger ist oder was auch immer. Ich hatte nur eine Zeit lang den Eindruck, dass es quasi erste Wahl bzw der Goldstandard für Anfänger ist und das scheint sich echt gelegt zu haben.
Liegt vielleicht daran, dass sich Umsteiger mittlerweile näher informieren (können), welche Distro am besten zu ihnen passt.
Ich hatte damals z.b. keinen Bock mich dahingehend reinzufuchsen, also hab ich Mint genommen, weil ich zumindest den Namen kannte, erst danach hab ich mich mit dem Linuxuniversum beschäftigt und so wirds, nehm ich mal an, vielen gegangen sein, Hauptsache erstmal von Windows weg.
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Wie gesagt, es geht mir gar nicht darum zu sagen, dass Mint nicht gut oder nicht perfekt für Anfänger ist oder was auch immer. Ich hatte nur eine Zeit lang den Eindruck, dass es quasi erste Wahl bzw der Goldstandard für Anfänger ist und das scheint sich echt gelegt zu haben.
Linux Mint ist gut für das was es macht. Es ist ein sehr guter Einstieg in die Linux Welt und für 80-90% der Desktop Anwender vollkommen ok.

Aber sobald man das volle Potenzial von Linux erkennt, landet es schnell auf dem Abstellgleis.

Der "Standard" wird am Ende ja durch Youtube, distrowatch und Social Media suggeriert. Dadurch dass es sehr gut Out-of-the-Box funktioniert war es früher auch der "Goldstandard", gerade für Umsteiger und Neulinge.

Aber mittlweile sind es einfach zu viele gute Distribution die gut sind und einfach mehr Fortschritt bringen als Mint. Für mich hat Mint kaum noch Alleinstellungsmerkmale.
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Ich sehs so: Einsteiger-Distro muss unkompliziert sein _und_ es sollte viele Hilfsangebote im Web dafür geben. Das sehe ich nach wie vor bei LinuxMint und Ubuntu gegeben. Daher sind die beiden für mich die Einstiegsdrogen. Wobei der erste Punkt mit der unkomplizierten Installation mittlerweile auf immer mehr Distros zutrifft. Nur die breite Hilfe is dann oft -noch- nicht so gegeben. Wird aber auch besser

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Habe mit Mint 17.2 oder so angefangen. Alles mögliche ausprobiert, für interessant befunden und zum kennenlernen eine Weile genutzt. Bin aber immer wieder bei Mint gelandet...jetzt allerdings schon lange und zufrieden bei LMDE6. Der Cinnamon ist in der Grundgestaltung der reinste User-Schreck.
Deshalb war das erste Mint bei mir mit Mate. Die Möglichkeiten mit Cinnamon kannte ich noch nicht. Jetzt ist er für mich der beste Desktop, den ich kennengelernt habe.Daher...Mint ist MIT die beste Einsteiger-Distri. Habe ich auch zwei Kollegen vorgeführt, die umsteigen wollen (oder eher müssen).
Die wollen das haben und erst mal gar nichts anderes gezeigt bekommen. Und da heben wir es wieder; Wenn ich denen vorgeführt hätte, wie flüssig ich mit Bunsenlabs arbeite, wäre das garantiert ihre Distri gewesen. Und das ist die Krux. Die kennen nichts und nehmen erst mal das, was der Linuxer ihres Vertrauens ihnen hinwirft. -
Wer ordnet das denn ein, ob Entscheidungen von Canonical/Ubuntu falsch oder richtig, schlecht oder gut sind? Anfänger und die breite Masse der einfachen Anwender sicher nicht. Für die punktet Ubuntu mit breiter Softwareauswahl, gutem Bedienkomfort und hoher Stabilität. Das sind dann eher nerdige Gralshüter und selbsternannte Meinungsführer. Dann hört man immer das gleiche Gesäusel über Unity, Mir, Snap, Windows-Kumpanei, Amazon Lens, Datensammelwut, und, und, und.
Ubuntu ist eine sehr gute Distro, aber viele Dinge passen nun mal für mich einfach nicht ins Konzept was Linux ausmacht. Das brauch man das ewige Ubuntu Gesäusel nicht wieder rausholen. Das kann jeder selbst für sich entscheiden. Am Ende über Snap schimpfen aber dann Flatpack nutzen, so wie es Mint macht, ist für mich auch eine absolute Doppelmoral.
Aber das ist ein anderes Thema...... -
Am Ende über Snap schimpfen aber dann Flatpack nutzen, so wie es Mint macht, ist für mich auch eine absolute Doppelmoral.
Aber das ist ein anderes Thema......Finde ich nicht, dass das ein anderes Thema ist. Die Neueinsteiger müssen schon wissen, was freiwillig (Flatpak) oder aufgezwungen ist (Snap). Wer sich entschlossen hat sich , vllt. auch seiner Freiheit wegen, von Windows zu verabschieden, muss ja nun nicht in die nächste Bevormundung geschuppst werden.
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Moin zusammen, der Distro Kaffee Krieg die X'te

In der Linux-Community taucht immer wieder eine Diskussion auf, die uns alle begleitet: Welche Distribution ist nun die "beste"? Sei es für Einsteiger, die ihre ersten Schritte im System machen, für Profis, die maximale Kontrolle wünschen, oder für Entwickler, die eine maßgeschneiderte Umgebung brauchen. Diese Debatten sind oft leidenschaftlich, aber selten führen sie zu einem allgemeingültigen Ergebnis.Hier passt ein altes Sprichwort perfekt: "Was dem einen recht ist, ist dem andern billig." Das Wort "billig" ist hier im älteren Sinne von "angemessen" oder "gerecht" zu verstehen. Die Distribution, die für einen Nutzer genau die richtige Lösung darstellt – beispielsweise durch ihre einfache Bedienung oder ihre spezifische Software-Auswahl – ist für den anderen, mit seinen ganz eigenen Anforderungen und Vorlieben, eben auch "billig", also die passendste Wahl. Eine objektive "beste" Distribution existiert daher nicht.
Vielmehr liegt die Stärke des Linux-Ökosystems genau in dieser Vielfalt. Jede Distribution erfüllt spezifische Bedürfnisse und glänzt in ihrem Bereich. Anstatt die eigene Wahl als Nonplusultra zu verteidigen, könnten wir diese breite Palette an Optionen als gemeinsamen Vorteil sehen. Es geht darum, dass jeder Anwender die für sich persönlich optimale Umgebung findet, die seinen Arbeitsfluss unterstützt und Freude bereitet.
Fragt man 5 Leute bekommt man fünf Meinungen. Ich würde eine bekannte anfängerfreundliche Distro wählen und die Leute damit erstmal starten lassen. Alles andere kommt mit der Zeit. -
Ich denke, dass es die eine Einsteigerdistro auch deshalb nicht mehr gibt, weil viel mehr Distros anständige grafische Installer haben und ich habe in meinem Umfeld das Gefühl, dass das sehr viel ausmacht. Das nimmt den Menschen, die ja meist von Windows umsteigen, die Berührungsängste.
Und ansonsten stimme ich @Kyrindorx zu:
Fragt man 5 Leute bekommt man fünf Meinungen. Ich würde eine bekannte anfängerfreundliche Distro wählen und die Leute damit erstmal starten lassen. Alles andere kommt mit der Zeit.
Außerdem kommt es ja auch auf den Use-Case der Person an. Wenn es eh nur darum geht, dass man den Rechner einschaltet, Mails abruft, im Internet surft und Mal einen kleinen Text tippt, dann ist die Distro ja quasi egal. Aber das sind vermutlich ja ein Großteil der normalen Nutzer. Wenn die von Windows kommen, sollte es sich halt so sehr nach Windows anfühlen, wie es geht, also wäre da Mint oder ZorinOS vermutlich genau das richtige.
Jede Person, die vorher unter Windows schon was am System gemacht hat, wird das auch unter Linux irgendwann tun wollen und sich dann entsprechend selbst auf die Suche machen, die muss man nur Mal anschubsen, damit sie den Einstieg finden. Da ist die Distro dann viel weniger entscheident, sondern mehr, dass der Einstieg interessant und techhnisch ohne Probleme vonstatten geht.
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Wie seht ihr das? Gibt bzw braucht man noch "Anfänger-Distros" (was absolut nicht abwertend gemeint ist)? Hat ein Mint noch den Stand, den es vor 5 Jahren oder so hat? Sind mittlerweile viele Distros "gut" genug, um auch von Anfängern genutzt werden zu können?
Ich seh Mint immer noch als Einsteigerfreundlich, schon allein der Willkommensbildschirm ist sehr gut für die ersten Schritte, dazu hohe Hardwareerkennung und stabil. Letzteres ist wichtig für mich, ich will nicht rumfummeln müßen. Das Ding muß laufen. Manjaro ist mir bei einem Update mal gestorben, ich bin da auch keine Ausnahme... Von daher müßte sich eine Distro erstmal als stabil laufend an Mint messen lassen. Was für mich am Anfang auch wichtig war, sehr viele Videos zu Mint von Jean, das gibt es in der Form bei keiner anderen Distro und hab ich anfangs sehr oft genutzt.
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Mittlerweile habe ich aber das Gefühl, dass das nicht mehr so ist. Meine Vermutung ist, weil es eben nicht mehr eine spezielle Anfänger-Distro braucht, da Linux und dessen Distros einfach so gut geworden sind, dass Anfänger aus einem viel größeren Pool schöpfen können.
Das ist sicher richtig. Ich sehe Mint aber immer noch am unproblematischsten an für Einsteiger.
Ein wichtiger Punkt ist dann auch, das Mint fast Jeder Linuxer kennt und erklären kann.
Sicher gibt es auch andere tolle und einfache Distros. Jedoch gibt es auch viele User,
die sich für Hintergründe nicht interessieren und da geht Mint halt einfach am einfachsten.
Auch toll und einfach finde ich MX-Linux...für Neugierige bietet es mehr Entdeckungspotential

Oder Sparky-Linux mit seinem tollen ApTus-Center (da brauche ich kein Flatpak).
Und vllt. etabliert sich in dem Bereich in Zukunft GuideOS

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Das ist Humbug. Solange alles läuft wie gewünscht, interessiert die Frage, ob Flatpak oder Snap oder nichts von Beidem, die allermeisten Neueinsteiger exakt so viel: GAR NICHTS.
Wenn ich den Leuten eine kleine Einführung in Linux gebe, interessiert es sie schon. Letztlich wollen die meisten doch wissen, was sie da so kriegen, nachdem sie mit Windows so auf die Schn... gefallen sind.
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