Homelab umrüsten - Server mit NVMe aufrüsten

  • Hallo zusammen

    Bei mir stand ein Umbau an, um ein wenig Stromkosten zu sparen und weniger bewegliche Teile verbaut zu haben. Macht finanziell zunächst nicht wirklich Sinn - ich kann gegenüber meiner Frau aber leichter Anschaffungen mit meinem "Taschengeld" rechtfertigen, als Nachzahlungen bei der Strom-Jahresabrechnung :D

    Aber Spaß beiseite. Ich wollte einfach meine alten 4TB Consumer-Platten (WD BLUE) loswerden und dafür NVMe nachrüsten. Einen Teil der NVMe hatte ich noch hier rumfliegen, weshalb ich nur ein paar größere nachkaufen musste. Gleichzeitig wollte ich auch ein wenig Ordnung in mein Setup bringen. Wir haben ein kombiniertes Arbeitszimmer/Wohnzimmer, weshalb ein Rack mit Teilen, die zu sehr nach Rechenzentrum aussehen, keine Option ist^^

    Ich beginne mit meinem unRAID Homeserver. Hier werkeln aktuell 6 alte 4TB WD Blue, die allesamt durch Shucking in meinen Besitz kamen. Diese sollen nun den Rechner verlassen und durch folgende Drives ersetzt werden:

    • 2x 16TB Seagate Exos
    • 2x 14TB Seagate Exos
    • 1x 4TB Kingston Fury NVMe
    • 1x 4TB Samsung 990 EVO Plus NVMe
    • 1x 2TB Samsung 990 EVO Plus NVMe
    • 1x 2TB WD Black SN770 NVMe
    • 1x 1TB Crucial P3 Plus NVMe

    Das System selbst besteht aus einem i3-12100, verbaut auf einem ASUS PRIME B760M-R D4 mit 32GB NON-ECC DDR4 RAM. Die 2.5 GBit Netzwerkkarte ist an einen 2.5G Switch mit 6 Ports und einem Uplink zur FritzBox angebunden.

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    Bei den beiden NVMe konnte ich mich nicht für eine entscheiden, weshalb ich einfach mal zwei unterschiedliche genommen habe. Ich teste die jetzt mal paar Monate und ergänze dann.

    Die beiden 4TB NVMe kann ich direkt auf dem Board montieren. Für alle anderen habe ich PCIe-Adapter genommen. Leider funktioniert bei meinem Board kein Bifurcation, weshalb nur der erste Slot funktioniert.

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    Somit habe ich schon mal 3 der 5 NVMe untergebracht. Für die beiden restlichen habe ich mir Single-PCIe-Adapter zugelegt.

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    Natürlich teilen sich die beiden Single-Adapter eine PCIe Lane, allerdings komme ich immer noch auf Geschwindigkeiten im GB/s-Bereich. Das Netzwerk schafft so oder so nur 2.5GBit und da die beiden NVMe nicht für kritische Dinge, hohe I/O oder Geschwindigkeiten eingesetzt werden, ist das absolut in Ordnung.

    Neue Array-Config erstellt und alle Backups wieder eingespielt:

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    Homeserver läuft also schon mal und ich kann mich um den Rest des "Homelab" kümmern.

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    Habe als nächstes Kabelkanäle auf den Schreibtischen und darunter angebracht, um keine sichtbaren Kabel mehr zu haben. Zumindest so weit das möglich ist.

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    Gleichzeitig habe ich dem Switch, dem Raspi5 und dem kleinen Raspi-Bruder ein kleines Regal gegönnt und ebenfalls einen Kabelkanal verlegt.

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    Das selbe Regal dann nochmals für die ausgebauten Platten und mein Werkzeug. Ordnung muss ja sein :D

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    Ja, die Tapete hat ein wenig gelitten, aber ich habe nun keine sichtbaren Kabel mehr unter den Schreibtischen.

    Ich habe nun zwei Raspi mit AdGuard im Netzwerk laufen, die Werbung und Tracker herausfiltern. Auf beiden nutze ich unbound. Der Homeserver ist mit 2.5Gbit angebunden und bietet mir 44TB geschützten (Parity) Speicher. Für schnelle Zugriffe habe ich weitere 13TB in Form von NVMe, die nicht direkt geschützt sind, aber im Array gesichert sind. Zusätzlich habe ich so einen schnellen NVMe-Cache, der nachts durch den Mover ins Array befördert wird. Ich habe einzelne (Single) Pools erstellt, da bei einem Ausfall nur der betroffene Pool verloren wäre. Würde ich mehrere NVME poolen, würde ein Ausfall den Tod des gesamten großen Pool bedeuten. Raidz-1 mit ZFS oder Btrfs war also keine Option für mich.

  • Stardenver April 30, 2025 at 9:42 PM

    Approved the thread.
  • Kleine Ergänzung: Im IDLE liege ich so bei 35-37 Watt. Wenn was gearbeitet werden muss, geht das in den 50er Bereich hoch. Wenn intensiv gewerkelt wird, die Platten hochdrehen (sind halt 7200er), der Prozessor mehr arbeiten muss und die Lüfter aufdrehen, bin ich im 60-Watt-Bereich. Mehr als die 60er sind es aber noch nie geworden.

    Ich würde bei meinem aktuellen Stromtarif 10 EUR im Monat veranschlagen, was den Homeserver angeht. Bei 24/7 Betrieb natürlich.

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