Public Aplha von Manjaro Summit erschienen

  • Versteh ich nicht. Manjaro ist doch Arch. Arch ist "Benutzer macht was er will".

    Immutable Atomic (*) ist doch das Gegenteil von Arch? Ok, man kann pacman Installationen "layeren" so wie wohl bei Fedora auch. Doch das widerspricht der Idee vom Atomic.

    Und was ist mit AUR?

    Installiert man Manjaro Summit und dann ein klassisches Arch via Distrobox um so AUR installieren zu können?

    Jaja, ich muss es nicht nutzen. Möchte aber verstehen warum ich es nicht nutzen möchte :)

  • Der Weg wird für "Normal Nutzer" einfach in Richtung "immutable" gehen. Der grossteil der Gesellschaft sieht Computer nicht als "Hobby" oder findet es toll Dinge auszurobieren. Die wollen ein System das funktioniert und möglichst wenig Pflegeaufwand bedarf - und genau das ist ist Immutable.

    Distributionen die nicht diesen Weg einschlagen wird es in mittelfristiger Zukunft nicht mehr geben. Sind wie Distributionen die kein systemd wollten oder kein PulseAudio. Die sind heute so gut wie gar nicht mehr präsent. So wird es auch mit Wayland Verweigerungs Distributionen sein und mit Immutable Verweigerung.

    Linux Nutzer seit über 20 Jahren. I ❤️ Freedom!

    Praxisnahe Einblicke in Self Hosting, Linux und eigene Infrastruktur. Für Entwickler:innen und Macher:innen, die ihre digitale Souveränität selbst in die Hand nehmen. https://rueegger.me

  • Versteh ich nicht. Manjaro ist doch Arch. Arch ist "Benutzer macht was er will".

    Immutable Atomic (*) ist doch das Gegenteil von Arch? Ok, man kann pacman Installationen "layeren" so wie wohl bei Fedora auch. Doch das widerspricht der Idee vom Atomic.

    Und was ist mit AUR?

    Installiert man Manjaro Summit und dann ein klassisches Arch via Distrobox um so AUR installieren zu können?

    Jaja, ich muss es nicht nutzen. Möchte aber verstehen warum ich es nicht nutzen möchte :)

    Wieso sollte sich das widersprechen? Der Benutzer kann machen was er will, nur in geschützerem Rahmen.

  • Glaube ich nicht. Es wird bestimmt zweigleisig gefahren. Ich kann mir vorstellen, dass NICHT jeder Linux Tinkerer ein geschlossenes immutable Grundsystem haben will bzw. es für alle Zwecke einsetzen kann. Für die Breiteneinsatz ist das eine super Sache und ein weiteres Feature in der Linux Welt.

    Grundsätzlich sind immutable Distro sehr gut für normale Zwecke, damit der Faktor "Bedienbar wie ein Toaster" steigt.

  • Es wird bestimmt zweigleisig gefahren. Und noch haben immutable Distros ein paar Probleme gerade auch bei Entwickler.

    Darum sage ich ja Mittelfristig, das ist nichts was morgen passieren wird.

    Und zum Thema AUR ist halt am Ende die Frage wie sehr braucht man das noch? Flatpak deckt doch ein guter Teil der Software ab die es auch im AUR gibt.

    Und wenn man dennoch was spezielles aus dem AUR oder selbst kompiliert baut gibt es dafür ja Toolbox oder Distrobox

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  • Wer will heute noch ein System, an dem man stundenlang frickeln muss, mal abgesehen von den Hobby-ITlern? Im AUR alles zusammen sammeln, ich will ’ne Maschine, mit der ich arbeiten kann. Aufsetzen, Progs nachinstallieren, loslegen. Flatpak, Snap bringen alles mit, warum frickeln? dazu Fehlt doch im beruflichen Alltag die Zeit.

    Warum ist MS-Win denn auf den meisten Maschinen, weil sie installiert sind und vom Auspacken an laufen? Auch Linux wird diesen Weg gehen, da bin ich sicher. Die Zeiten, wo man sich im dunklen Keller versteckt, dürften vorbei sein. Wozu muss ich was im System verändern, wenn ich ein fertiges System bekommen kann? Irgendwann muss man einfach sagen: Okay, bis hierhin war’s toll, aber jetzt ist Zeit für was Neues.


    Natürlich führ´ ich auch Selbstgespräche.Warum? Na,manchmal brauche auch ich eine Expertenmeinung

  • ja, dafür ist auch gedacht. Zusätzlich gibt es noch IoT Geräte, Maschinensteuerungen, Platinencomputer etc. Diese Systeme laufen auch mit Linux und dafür brauch es auch Distro's die kleinteilig zu installieren bzw. sehr genau anpassbar sind. Und Distro's wie pures Arch werden sicherlich von ihrer Konzeption auch nicht abweichen, weil es für den Entwicklungsprozess von Software praktisch und effizient ist.

  • Nein, natürlich nicht, soll es auch nicht. Aber es wird auf Dauer halt eine Nische werden. Ich wollte damit sagen, das Rad der Technologie dreht sich schnell weiter, vielleicht schneller, als uns lieb ist. Ganz sicher werden wir bald nicht mehr tippend vor dem Rechner sitzen. Na gut, meine Generation sicher nicht mehr, aber meine Enkel werden das auf jeden Fall erleben. Die sprechen ja heute schon mit ihrem Handy, und ich denke, da liegt auch die Zukunft.


    Natürlich führ´ ich auch Selbstgespräche.Warum? Na,manchmal brauche auch ich eine Expertenmeinung

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