[Umfrage] Sollte die Firewall nach der Installation automatisch aktiv sein?

  • Sollte die Firewall automatisch aktiviert sein? 36

    1. Ja (21) 58%
    2. Nein (14) 39%
    3. Egal (1) 3%

    Hallo zusammen

    Wir hätten hier gerne mal eure Meinung zum Thema Firewall gewusst. Sollte diese nach der Installation von GuideOS automatisch aktiviert sein?

    Vielen Dank für die Teilnahme an der Umfrage.

    LG
    Boris

  • Hat GuideOS ein Welcome Programm? Ich denke schon, oder?

    Vielleicht kann man dort den Nutzer Fragen ob die Firewall aktiviert werden soll, mit dem Hinweis das dies nicht zwingend nötig ist und auch zu Inkompatibilitäten Führen kann.

  • 50% und 50% (Stand 00:55) ist ja ein sehr eindeutiges Ergebnis :D

    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten kommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Manager nicht programmieren können.

  • 50% und 50% (Stand 00:55) ist ja ein sehr eindeutiges Ergebnis :D

    So wird's wohl bleiben. Die einen stimmen aus Überzeugung dagegen, die anderen haben den Fokus auf die Umsteiger. Ich selbst hätte gegen die Firewall-on gestimmt, habe aber für Firewall-on gestimmt, weil die Distro ja für Neu-Linuxer ausgelegt ist. Wenn ich zu noch wankelmütigen eventuellen Umsteigern sage, für Linux gibt (braucht) es kein Antivirenprogramm, kommt immer gleich die Frage, ob wenigstens eine Firewall vorhanden ist.

    Der Vorschlag von Kater ist aber auch nicht schlecht.

         

  • So wird's wohl bleiben. Die einen stimmen aus Überzeugung dagegen, die anderen haben den Fokus auf die Umsteiger. Ich selbst hätte gegen die Firewall-on gestimmt, habe aber für Firewall-on gestimmt, weil die Distro ja für Neu-Linuxer ausgelegt ist. Wenn ich zu noch wankelmütigen eventuellen Umsteigern sage, für Linux gibt (braucht) es kein Antivirenprogramm, kommt immer gleich die Frage, ob wenigstens eine Firewall vorhanden ist.

    Der Vorschlag von Kater ist aber auch nicht schlecht.

    Das ganze ist unter Windows einfach Standard, weil das System selbst halt sehr anfällig für Schadcode unsd Rechteausweitung ist. Für Anfänger wäre halt vielleicht wirklich ein Dialog super, wo die Firewall aktiviert werden kann. Zudem könnte man die goldenen Sicherheitsregeln von Jean einbauen. Ich persönlich sehe das ganze zwar nicht so eng, wie die Liste, aber es hilft evtl. Linux-Einsteigern.

    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten kommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Manager nicht programmieren können.

  • Die einen stimmen aus Überzeugung dagegen, die anderen haben den Fokus auf die Umsteiger.

    Das ist doch kein Widerspruch.

    GERADE Umsteiger/Neulingen in Linux würde ich empfehlen die Firewall aus zu lassen.

    Ich bin aus Überzeugung dagegen UND habe den Fokus auf Umsteiger.

    Edit: Meistens sitzen die Probleme vor dem PC, da kann dann eine FW auch nicht helfen.

    Es wurde schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem. ;)

  • So wird's wohl bleiben. Die einen stimmen aus Überzeugung dagegen, die anderen haben den Fokus auf die Umsteiger. Ich selbst hätte gegen die Firewall-on gestimmt, habe aber für Firewall-on gestimmt, weil die Distro ja für Neu-Linuxer ausgelegt ist. Wenn ich zu noch wankelmütigen eventuellen Umsteigern sage, für Linux gibt (braucht) es kein Antivirenprogramm, kommt immer gleich die Frage, ob wenigstens eine Firewall vorhanden ist.

    Der Vorschlag von Kater ist aber auch nicht schlecht.

    Eine Firewall zu aktivieren ohne das der User aktiv darüber Bescheid weiß und damit umzugehen weiß, ist nicht Umsteiger freundlich.

    Es würde zu viele Probleme machen und eine FW die alles selbst regelt, käme mir nicht auf das System.

    ________________________________________________________________________________

    PC | AMD Ryzen 7 3700X - NVIDIA GeForce RTX 2070 Super - 32 GB RAM - 1 TB NVME - 1 TB HDD - ArchLinux

    Lappi | Intel I3 - 16 GB RAM - 128 GB SSD - GuideOS

    Homi | Intel Atom 3 - 8 GB RAM - 1x 128 GB SSD - 2x 4 TB Seagate IronWolf HDD im RAID1 - Debian 12 mit OMV und Docker

  • Das gibt eine interessante Diskussion mit vielen Standpunkten. Finde ich aber gut. Ich persönlich habe ehrlich gesagt noch nicht den Nutzen einer solchen Firewall erkannt. Also in welchen konkreten Fällen schützt die mich genau? Ich installiere und starte versehentlich einen SSH-Server und expose 22 in ein fremdes Netzwerk? Ich fange mir irgendeinen Schädling ein, der unter Linux funktioniert und an Port XY auf ein Botnet-Command lauert? Dann hält die FW den Port geschlossen, das System ist aber immer noch infiziert?

    Alle aktuellen Router haben doch ne NAT-Funktion, oder nicht? Und unterwegs sollte ich mich ja sowieso vorsichtiger verhalten und eventuell eher auf VPN oder so setzen, da hier eher andere Gefahren drohen, statt einem ungesicherten und unkontrollierten Dienst auf einem offenen Port, oder?

    Und überhaupt.. welchen Port genau gilt es denn zu schützen?

    Bitte nicht falsch verstehen. Das ist nur mein persönlicher Standpunkt und hat nichts mit der Entwicklung von GuideOS zu tun. Unabhängig von meiner einzelnen Meinung oder der Meinung der übrigen Member aus dem Core-Team werden wir das Ganze im Sinne und auf Grundlage der Entscheidung der Community umsetzen. Aber ich finde Diskussionen dazu interessant und vielleicht liege ich ja auch total daneben mit meiner Meinung.

  • Dichtes Kopf an Kopf-Rennen bisher noch. ;)

    Das ist doch kein Widerspruch.

    GERADE Umsteiger/Neulingen in Linux würde ich empfehlen die Firewall aus zu lassen.

    Ich bin aus Überzeugung dagegen UND habe den Fokus auf Umsteiger.

    Edit: Meistens sitzen die Probleme vor dem PC, da kann dann eine FW auch nicht helfen.

    Das ist auch ein gesunder Standpunkt mit Fokus auf Umsteiger. Aber wie ich's schon geschrieben habe, die Noch-Windowers wollen zumindest eine Firewall, wenn schon kein Virenschutz vorhanden (sein kann, muss). Aber wie Kater schreibt, auf Primo-Begrüßung eine Warnung und ein Shortcut zum öffnen von gufw.

         

  • Im Moment sieht es doch so aus, die vorinstallierte FW in GuideOS ist aktiv.
    Ich weiß nicht genau was sie regelt, aber ich kann auch keine negativen Einflüsse feststellen.
    Dies war bei den Vorgängerversionen nicht der Fall, da konnte ich selbst nicht die FW deaktivieren (jetzt geht das) und bei aktiver FW konnte ich nicht auf das OS zugreifen oder nur mit einigen Tricks.
    Der jetzige Zustand nach der Installation (FW inst. und aktiv) scheint sich jedenfalls nicht negativ auszuwirken.
    Das Applet von maik3531 "Firewall Status" würde die scheinbare Sicherheit von Windowsusern beim Umstieg deutlich erhöhen. Dazu müsste es aber vorinstalliert sein! So jedenfalls würde ich es mit JA unterstützen. Der Sinn oder Unsinn der Firewall im Privatbereich lasse ich mal außen vor.

  • Ja, sollen sie ja auch haben - aber auf Wunsch selbst aktivieren.

    Genau. :) Aber wie Helmfuss schon schreibt...es gibt keine negativen Auswirkungen. Bei meinem "ausgereiften" LMDE6 habe ich; oh, böser Frevel ;); auch die Firewall an...ohne das Fehler auftreten.

    Ich bin seit 10 Jahren ausschließlich auf Linux und bin bereit zu lernen (oder fange ich erst an zu lernen, seit ich hier im Forum bin? :)). Ich würde von den Forenmitglieder, die sich gut damit auskennen, bitte gerne mal ein paar Erklärungen zu Sinn und Unsinn einer Firewall, damit ich meine Entscheidung zu deren Gebrauch besser einordnen kann. Gerne auch in einem extra Thread dafür.

         

  • Erklärungen zu Sinn und Unsinn einer Firewall,

    Haben wir das nicht hier?

    Es wurde schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem. ;)

  • Die Aktivierung in der Ersteinrichtung abzufragen finde ich sinnvoll. Wenn es dazu noch eine Erklärung gäbe - noch besser.

    Wer Linux auf einen Laptop installiert und nicht nur zu Hause ins Internet am heimischen Router im Wlan ist, sondern auch mal im Cafe, Schule, Uni ... in einem öffentlichen WLAN, sollte unbedingt eine Firewall aktivieren.

    Ansonsten für Arbeitsgeräte. HomeOffice, Selbstständig, Business im LAN mit weiteren Arbeitsplätzen ... sollte eine Firewall aktiv sein.

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  • Wer Linux auf einen Laptop installiert und nicht nur zu Hause ins Internet am heimischen Router im Wlan ist, sondern auch mal im Cafe, Schule, Uni ... in einem öffentlichen WLAN, sollte unbedingt eine Firewall aktivieren.

    Desktop-Linux hat keine Offenen Ports solange der Nutzer keine Software nutzt die einen Port öffnet, der solange offen bleibt wie die Anwendung läuft.

    Warum sollte man zu hause keine Firewall (was auf Linux ein Portfilter ist) nutzen aber unterwegs schon?

    Kann das jemand erklären?

  • Warum sollte man zu hause keine Firewall (was auf Linux ein Portfilter ist) nutzen aber unterwegs schon?

    Kann das jemand erklären?

    Ich vermute das liegt daran, dass du dich Unterwegs in Netzwerken mit vielen Nutzern befindest und keine Kontrolle über das Netz und die Teilnehmenden hast. Eine Firewall soll sich also vor Zugriffen anderer im gleichen Netzwerk schütze. Z.B. Port 22 (SSH) und 23 (das unsichere Telnet) usw.

    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten kommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Manager nicht programmieren können.

  • Ich vermute das liegt daran, dass du dich Unterwegs in Netzwerken mit vielen Nutzern befindest und keine Kontrolle über das Netz und die Teilnehmenden hast. Eine Firewall soll sich also vor Zugriffen anderer im gleichen Netzwerk schütze. Z.B. Port 22 (SSH) und 23 (das unsichere Telnet) usw.

    Ist in dem Fall nicht ein VPN sinnvoller?

    Per aspera ad astra

    Hardware: MEG X570 UNIFY | AMD Ryzen 9 5950X | 64 GB Ram | AMD Radeon RX 6600 | Hauppauge Starburst 2

    System: MX Linux (Plasma) im Dualboot mit Win11

  • Ich persönlich habe ehrlich gesagt noch nicht den Nutzen einer solchen Firewall erkannt. Also in welchen konkreten Fällen schützt die mich genau?

    Die Firewall soll Dich vor allen anderen schützen, bzw. vor deren unerlaubten Zugriff. Ich habe auf allen meinen Desktop Systemen eine Firewall aktiviert. Ein normaler Desktop / Notebook benötigt im Normalfall keine Zugriffe von Außen. Der wird normalerweise immer durch den Zugriff des Users oder System geöffnet - von Innen nach Außen, aber eigentlich niemals von Außen nach Innen oder so zumindest bei Ottnormal-User. Der richtet auf seinem Desktop-PC am Anfang seiner Linux-Reise sicher keinen Samba-, FTP- oder ähnliche Server ein. Das kommt erst später und da weiß er hoffentlich dann was Sache ist.
    Bei Bedarf kann man dann ja die entsprechenden Ports öffnen, aber nur dann.

    Bei einem NAS oder Server sieht es dann anders aus. Hier ist eine Firewall oft sehr mühsam, aber grundsätzlich auch möglich. Mein Samba-Server z.B. hat auch eine aktive Firewall. Hier sind einfach die entsprechenden Ports für Samba geöffnet. Mehr braucht es nicht. Die anderen können geschlossen bleiben. Und ja SSH ist natürlich auf geöffnet. ;)

    So sehe und mache ich dies zumindest.

    Und überhaupt.. welchen Port genau gilt es denn zu schützen?

    Eigentlich alle. Ich komme aus der Business-IT. Hier gilt: Alles was nicht erlaubt ist sprich gebraucht wird ist grundsätzlich verboten sprich gesperrt. Und ja: Nervt meine Pappenheimer z.T. tierisch. :D

    Ubuntu (Gnome) - LMDE (Cinnamon) - Debian (Gnome) - Lubuntu (LXQt) - RaspPi OS (Gnome)

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