1. Home
  2. Dashboard
  3. Forum
    1. Unresolved Threads
    2. Members
      1. Recent Activities
      2. Users Online
      3. Team
      4. Search Members
  4. Articles
    1. Liste funktionierender Drucker
  5. Linux Guides
    1. Homepage
    2. YouTube
    3. Telegram
    4. Community-Stammtisch
  6. Lexicon
    1. Last Changes
  7. Smart Search
  • Login
  • Register
  • Search
Default Category
  • Everywhere
  • Default Category
  • Articles
  • Pages
  • Forum
  • Lexikon
  • More Options
  1. Linux Guides Community
  2. Lexicon
  3. Default Category

MOC

  • Tuxine
  • June 11, 2026 at 2:59 PM
  • 85 times viewed
  • Eintrag
  • Ratings 0
  • MOC ist ein freier, mächtiger und extrem ressourcenschonender Audioplayer für die Linux-Kommandozeile (Terminal). Die Besonderheit: MOC benötigt keinerlei grafische Benutzeroberfläche (wie X11 oder Wayland). Das Programm basiert auf der ncurses-Bibliothek und zaubert eine übersichtliche Text-Oberfläche direkt ins Terminal. Dadurch verbraucht MOC im Betrieb oft weniger als 15 bis 20 Megabyte Arbeitsspeicher und belastet die CPU praktisch überhaupt nicht. Klick für mehr ...

    1 MOC – Music On Console (Der König der Terminal-Player)

    Zudem arbeitet MOC nach dem Server/Client-Prinzip: Wenn du das Terminal-Fenster aus Versehen schließt, läuft die Musik im Hintergrund völlig ungerührt weiter, bis du den MOC-Server explizit beendest.

    1.1 🔬 Die Kernmerkmale: Was macht MOC so genial?

    • Das Zwei-Spalten-Layout:
      Genau wie bei Clementine, nur im Terminal! Links hast du einen schnellen Datei-Browser, mit dem du durch deine Festplatte navigierst, rechts verwaltest du deine aktuelle Playlist.
    • Kein Einlesen der Musikbibliothek nötig:
      Du musst nicht erst stundenlang deine MP3- oder FLAC-Sammlung scannen lassen. Du navigierst einfach in den Ordner, drückst Shift+A, und der Ordner wird abgespielt.
    • Unterstützt alle wichtigen Formate:
      Egal ob MP3, FLAC, Ogg Vorbis, WAV oder WavPack – MOC spielt dank starker Plug-in-Basis nahezu jede Audiodatei klaglos ab.

    1.2 🛠️ Installation und Verfügbarkeit (Das "Große Vier"-Gesetz)

    MOC ist ein absoluter Veteran der Linux-Welt und daher in den Paketquellen aller großen Distributionen unter dem Paketnamen moc (bzw. dem Befehlsnamen mocp) sofort verfügbar:

    1.2.1 1. Unter Debian 13 (Trixie) / Ubuntu

    Code
    sudo apt update
    sudo apt install moc moc-ffmpeg-plugin

    (Hinweis: Das zusätzliche FFmpeg-Plug-in sorgt dafür, dass Debian wirklich jedes exotische Audioformat abspielen kann).

    1.2.2 2. Unter Arch Linux / EndeavourOS

    Code
    sudo pacman -S moc

    1.2.3 3. Unter Fedora Linux

    Code
    sudo dnf install moc

    1.2.4 4. Unter openSUSE (Tumbleweed / Leap)

    Code
    sudo zypper install moc

    1.3 🚀 Die wichtigsten Tastaturbefehle für die Praxis

    Da MOC komplett ohne Maus bedient wird, startet man das Programm im Terminal mit dem Befehl mocp (das "p" steht für Player, um Konflikte mit anderen Programmen zu vermeiden). Die Steuerung ist kinderleicht:

    • Tabulator (⇥) = Wechselt zwischen dem Datei-Browser (links) und der Playlist (rechts).
    • Pfeiltasten (↑ / ↓) = Navigieren durch die Dateien.
    • Eingabetaste (Enter) = Startet die Wiedergabe des ausgewählten Songs oder öffnet einen Ordner.
    • Leertaste (Leer) = Pause / Weiterlaufen lassen.
    • s = Musik komplett stoppen.
    • n / b = Nächster Song (Next) / Vorheriger Song (Back).
    • Shift + A = Fügt den aktuellen Ordner komplett zur Playlist hinzu.
    • C = Löscht (Clear) die aktuelle Playlist.
    • q = Schließt die Ansicht (Das Terminal wird frei, die Musik läuft im Hintergrund als Server weiter!).
    • Q = Beendet MOC und den Server komplett (Musik geht aus).

    1.4 ⚠️ Die klassischen Stolpersteine

    1.4.1 1. "Ich habe das Terminal geschlossen, aber die Musik dudelt einfach weiter!"

    • Die Ursache:
      Das ist das typische Phänomen des Server/Client-Prinzips, das Einsteiger oft in den Wahnsinn treibt. Wer MOC nur mit der kleinen Taste q (Quit View) verlässt, blendet nur das Fenster aus.
    • Die Lösung:
      Das ist so gewollt ist.
      Möchte man MOC wieder auf den Bildschirm holen, tippt man einfach erneut mocp im Terminal ein. Möchte er das Programm samt Musik endgültig beenden, muss man in der Oberfläche die große Taste Q (Shift + Q) drücken.

    1.4.2 2. "MOC stürzt ab oder spielt bestimmte MP3s viel zu schnell ab!"

    • Die Ursache:
      Das passiert gelegentlich, wenn MP3-Dateien mit einer variablen Bitrate (VBR) oder fehlerhaften ID3-Tags (Metadaten) codiert wurden. Der Standard-Decoder von MOC kann sich dann verschlucken.
    • Die Lösung: Dazu erstellt man im versteckten Ordner des Benutzers eine Konfigurationsdatei:

      Code
      mkdir -p ~/.moc
      nano ~/.moc/config

      Dort fügt man folgende Zeile ein:

      Code
      SoundDriver = JACK:ALSA:OSS

      Oder man stellt sicher, dass das moc-ffmpeg-plugin (wie oben bei Debian beschrieben) installiert ist. Danach läuft die Wiedergabe absolut stabil.

    • Konsole
    • Musikplayer
There are currently no ratings for this Eintrag.
  • Previous entry MiniPC
  • Next entry Modem
  • PDF
25-linuxguides-png

Table of Contents

  • 1 MOC – Music On Console (Der König der Terminal-Player)
    • 1.1 🔬 Die Kernmerkmale: Was macht MOC so genial?
    • 1.2 🛠️ Installation und Verfügbarkeit (Das "Große Vier"-Gesetz)
      • 1.2.1 1. Unter Debian 13 (Trixie) / Ubuntu
      • 1.2.2 2. Unter Arch Linux / EndeavourOS
      • 1.2.3 3. Unter Fedora Linux
      • 1.2.4 4. Unter openSUSE (Tumbleweed / Leap)
    • 1.3 🚀 Die wichtigsten Tastaturbefehle für die Praxis
    • 1.4 ⚠️ Die klassischen Stolpersteine
      • 1.4.1 1. "Ich habe das Terminal geschlossen, aber die Musik dudelt einfach weiter!"
      • 1.4.2 2. "MOC stürzt ab oder spielt bestimmte MP3s viel zu schnell ab!"

Categories

  1. Anfängerfragen 0
  2. Default Category 660
  1. Privacy Policy
  2. Legal Notice
  1. Nutzungsbedingungen
Lexicon, developed by www.viecode.com
Powered by WoltLab Suite™