Im Gegensatz zur Festplatte (SSD/HDD) ist der RAM ein flüchtiger Speicher:
Sobald der Computer ausgeschaltet oder neu gestartet wird, ist der Inhalt des Arbeitsspeichers komplett gelöscht.
1 Der feine Unterschied: RAM unter Linux vs. Windows
Ein ganz klassisches Phänomen, das im Forum regelmäßig zu Fragen führt, ist die Anzeige der Speicherauslastung:
Einsteiger erschrecken oft, wenn sie unter Linux den Befehl free -m eingeben und sehen, dass ihr RAM scheinbar „fast voll“ ist, obwohl sie kaum Programme offen haben.
Unter Linux gilt jedoch das goldene Motto: „Freier RAM ist verschwendeter RAM.“
Linux nutzt ungenutzten Arbeitsspeicher extrem intelligent als sogenannten Cache (Zwischenspeicher), um Daten von der Festplatte vorzuhalten. Dadurch starten Programme beim nächsten Mal blitzschnell. Sobald ein echtes Programm (wie ein Browser) den Speicher aktiv anfordert, gibt Linux diesen Cache-Bereich in Bruchteilen von Sekunden automatisch wieder frei. Das System läuft also nicht am Limit, sondern arbeitet nur maximal effizient.