Wer sich für Privatsphäre im Netz interessiert, stolpert früher oder später über Proton. Das Unternehmen aus Genf ist bekannt für Proton Mail, Proton VPN und Proton Drive – alles Dienste, die den Schutz der persönlichen Daten ins Zentrum stellen. Nun wagt Proton mit Lumo den Schritt ins KI-Feld.
Gerade für Menschen, die Wert auf Sicherheit legen, ist das spannend. Denn Lokale KI-Modelle lassen sich zwar auf dem eigenen Rechner datenschutzfreundlich betreiben, aber auf durchschnittlicher Hardware laufen meist nur kleine Modelle, die inhaltlich schnell an ihre Grenzen stossen. Die grossen Cloud-KIs wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity liefern zwar beeindruckende Ergebnisse, speichern aber oft Daten in US-Rechenzentren – was nicht jedem gefällt.
Proton versucht mit Lumo, hier eine Alternative zu schaffen: Ein leistungsfähiger KI-Chatbot, der ähnlich wie die etablierten Dienste funktioniert, aber die Privatsphäre stärker respektieren soll.
Genau das macht Lumo interessant für einen Test – und für den Vergleich mit den grossen Playern wie ChatGPT, Gemini, Perplexity und Mistral.